Abends am See (1)

Die Landschaft um diese Tageszeit zu fotografieren kann zur Sucht werden, das lässt einfach nicht los.
Zudem muss man ja auch dem (radelnden) Uhu als nachtaktivem Tier manchmal gerecht werden.
Die Lichter und Farben nach einem grandiosen Sonnenuntergang Anfang Oktober sind allein schon ein unvergessliches Erlebnis. Dazu schläft nun der leichte Wind vollkommen ein, der Wasserspiegel wird ganz still, klar, nur die Fische stupsen ab und zu an die Oberfläche und erzeugen kreisrunde Wellen.
Dort, wo das Wasser schon in der Finsternis versunken ist, ist unerwartet eine goldene Lichtspur zu entdecken. Ein paar Wasservögel streben ihrem Nachtquartier zu.
Am Südhimmel erscheint als erster und seit Monaten immer noch hellster Lichtpunkt der Mars. Mit zunehmender Dunkelheit ist auch bald der Saturn zu finden.
Der Übergang zwischen Tag und Nacht, noch glühen im Westen die letzten Sonnenlichter, da ist der Himmel im Osten schon in ein dunkles Blau übergegangen und immer mehr Sterne blitzen auf. Die Menschen, die vor wenigen Minuten noch lärmend am See unterwegs waren, sind verschwunden, Stille kehrt ein.
Man kann sie hören, die Stille – wenn man ganz ruhig ist.

12 Kommentare zu „Abends am See (1)

  1. Ich kann dich so gut verstehen… 😊😊😊
    Lieben Gruß, Ewald

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  2. Herrlich! Ich hab sie gehört!

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    1. Danke… Da freue ich mich aber, dass es mal gelungen ist, die Stille zu vermitteln 🙂

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  3. Eine wunderbare Stimmung und toll beschrieben😃
    LG Andrea

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  4. Die Bilder sind wieder Klasse geworden.

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  5. Hallo Lutz,
    eine Sucht die bei solchen Motiven sehr gut zu verstehen ist.
    Klasse Fotos
    Gruß Werner

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