Getümmel auf dem Sonnenhut

Auch der Sonnenhut zählt nicht nur für mich zum Inbegriff des Sommers. Die zahlreichen Bienen haben vermutlich ihre helle Freude daran, so dass es manchmal auch zum Gerangel um die besten Plätze kommt. Und – manchmal siegt auch hier die Frechheit. 😉

Ganz entspannt

Er gibt sich wirklich alle Mühe.
In Zeitlupe nähert er sich dem Tier, gaaanz behutsam, schließlich soll es nicht beunruhigt oder aufgeschreckt werden.
Er geht auf die Knie, setzt sich und robbt schließlich immer näher und näher ans Motiv heran.
Dann klickt der Auslöser.
Die Libelle sitzt tatsächlich immer noch, scheint nicht unruhig oder gestresst und schaut offensichtlich entspannt von ihrem Zweig oben auf den sich abmühenden Radelnden Uhu herab.
„Junge, Junge, das hättest Du auch einfacher haben können…“ grinst sie.

Da die schwarzen Flecken auf den Augen stets in meine Richtung zu wandern schienen und so meine Aufmerksamkeit erregten, gibt es hier noch eine gute Erklärung dazu:

„Die aktiven Einzelaugen (Pseudopupillen) weisen eine dunkle Färbung auf; der so genannte „schwarze Fleck“. Man erkennt daran sofort, ob eine Libelle lebt (oder nicht) und in welche Richtung die Libelle sieht. Dieser „schwarze Fleck“ (Pseudopupillen)“

Quelle: http://www.dacos-libellen.de/koerperbau-einer-libelle/komplexaugen/

Weitere Bilder einer einzigartigen Model-Show seht Ihr im nächsten Beitrag 😉