Das Fotojahr 2019 (1)

Dezember, Vorweihnachts- und Weihnachtszeit, die Zeit für Jahresrückblicke und Spenden-Veranstaltungen…. Nun ja, warum soll man deshalb nicht auch einmal einen kleine Rückblick aufs „Fotojahr 2019“ riskieren.
Aus fotografischer Sicht war dieses Jahr ein gutes Jahr, denn es konnten einige Wünsche und Träume an Orten, wo man (zumindest in der derzeitigen Hobby-Fotografen-Lebensphase) schon immer mal hin wollte, realisiert werden.
An sich muss man nebenbei bemerken, ist das in mancher Hinsicht etwas schade, denn wenn ein Traum ausgeträumt ist, was bleibt dann davon übrig? Erinnerungen an Momente, deren Stimmung man mit den vorhandenen „Bordmitteln“ bestmöglich ins Bild gebracht hat – vielleicht.
In den Jahren danach verbindet sich dann die Erinnerung mit wenigen Bildern – umso besser, wenn man das irgendwo quasi „physisch“ aufbewahren konnte.
Aber nun zur persönlichen „Hitliste“ von Momenten, die bei passenden (und unpassenden) Gelegenheiten mit Sicherheit immer mal wieder ausgekramt werden.


Die nach dem Juli 2018 schon wieder auftretende totale Mondfinsternis Januar 2019 ist ein erstes, merkwürdiges, des Merkens würdiges Ereignis. Müde in der morgendlichen Kälte zu stehen, macht zwar keinen richtigen Spaß, muss aber sein – denn wann hat man das schon mal wieder.
Am Eindrücklichsten ist aber dann die Szene am Bahnhof, als die Masse der Leute dem nahen Zug entgegenblickt und nur ein, zwei, drei Interessierte in die entgegengesetzte Richtung, auf den sich gerade wieder enthüllenden Mond starren.

Leuchtende Nachtwolken Teil 1 und Teil 2
Ein meteorologisches oder besser astronomisches Phänomen, welches mir bis vor zwei Jahren, als ich das Buch „Astrofotografie: Spektakuläre Bilder ohne Spezialausrüstung“ von Katja Seidel in die Finger bekam, völlig unbekannt war.
So aber half danach ein wenig Weiterbildung, um im Juni auf einem Feld ganz in der Nähe dieses wunderschöne Naturspektakel mit eigenen Augen zu sehen.

Frostmorgen Teil 1 und 2
Erster Kontakt mit einem lebenden Biber und das in undurchdringlicher Dunkelheit, dazu ein paar eisige Morgendstunden am leeren und schlammigen Teich – und trotzdem – gerade dieser Fakt sorgte für eine spannende und schöne Zeit am Morgen des Reformationstages 2019 – gerne mehr davon.

Die Wolke
Zwei Wochen Dänemark per Rad – einsame Küsten und Strände, überfüllte Touristenzentren, endlose Dünenlandschaften, Sterne über den Wellen der Nordsee – und eine weltentrückte, fantastische Abendwolkenstimmung an einer windstillen Lagune am Kattegat. Schöner geht es (fast) nicht.

3 Kommentare

  1. wow gigantische Aufnahme ! Perfekt

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    1. Danke Dir Manni – das war ne Gelegenheit, die man so wohl nie wieder erleben wird.

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      1. wie schon geschrieben einfach perfekt !!!

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