Von Einem, der auszog…

die Geminiden zu fotografieren.

Kurzer Blick hinaus – ja, das könnte etwas werden. Die Wolken lockern auf, die Chancen, ein paar Exemplare des Meteoritenstroms der Geminiden doch noch in Augenschein zu nehmen, wachsen.

Boah – was war das denn?! Fast in Zeitlupe fliegt flackernd wie eine kleine Silvesterrakete eine Feuerkugel direkt durch das Sternbild Orion. Na, wenn das mal keine optimalen Vorzeichen sind.
Nix wie hinaus auf die finsteren Wiesen am Flüsschen.

Und dort – in der Dunkelheit? Nix, nothing, rien, nitschevo, nada… Fehlanzeige. Die Wolken ziehen in dünnen Schleiern über den Sternenhimmel, gerade dünn genug, dass man eigentlich etwas sehen könnte… Eigentlich.
Aber – wie schon so oft, während anderer (manches Mal auch vergeblicher) Ausflüge in die Sternennacht steigt wieder einmal dieses merkwürdige Gefühl, diese Ahnung von Ewigkeit und Vergänglichkeit unter diesem vorweihnachtlichen Sternenhimmel auf. Man kann das nur schwer beschreiben…
Also versucht man das auch gar nicht erst, sondern steht nur wieder und schaut und schaut und schaut – und freut sich, dass man das sehen darf.

Schön ist das…

4 Kommentare

  1. Richtig tolle Aufnahmen, die etwas ganz besonderes ausstrahlen! 🙂

    LG
    Christina

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    1. Danke Christina. 🙂 Es ist jedes Mal immer wieder wunderbar, unter solch einem Sternenhimmel zu stehen.
      LG Lutz

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  2. Linsenfutter sagt:

    Das hat etwas geheimnisvolles, zugleich düsteres, aber mir gefallen diese Aufnahmen besonders gut.

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    1. Danke, das freut mich 🙂

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