Nachtwanderung (4) – im finsteren Polenztal

Das wildromantische Polenztal, eingerahmt von schroffen Felswänden, der Felsturm des Polenztalwächters und darüber die Sterne…
Der Abstieg vom Ziegenrücken ins tiefe Tal dauert nur wenige Minuten, nur F. muss noch eine Solorunde einlegen – er hat die Stirnlampe vergessen, und die ist hier in der Finsternis lebensnotwendig, da einige Wegstellen dicht am steilen Abhang entlang führen. Unten auf dem Talboden am rauschenden (unsichtbaren) Bach ist es stockduster. Zu Zweit ist das Ganze etwas einfacher, gut so, denn falls jetzt doch ein größeres Tier plötzlich erscheinen sollte… Nun ja. Der Kollege vom Reformationsmorgen-Ausflug meinte ja, die Wildschweine wären clever und würden sich kaum Ärger mit zwei Typen wie uns einhandeln. Aber wer weiß.
Auf jeden Fall finden wir – dank Stirnlampen – den beabsichtigten Standort und dann kann es losgehen.
Tja – und nun folgt wieder einmal ein unvergessliches Naturerlebnis.
Da der Frostwind hier unten kaum zu spüren ist, halten wir das auch eine Weile aus.

5 Kommentare

  1. Die Idee, mit dem blauen Licht zu zaubern, finde ich auch ganz toll. Das ist Dir wunderbar gelungen.

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  2. was soll ich hier schreiben ?
    perfekt, toll, ich weiß es nicht !
    Großes Abenteuer auf jeden Fall und ja vor den Wildschweinen hätte ich auch mächtig Respekt ! Das kann unter Umständen „in die Hose“ gehen !!!
    die ersten 2 Fotos mit der Stirnlampe einfach top !!!!

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    1. Danke Dir Manni 🙂 Du machst mich ja ganz verlegen 😉
      Solche Aktionen kann ich Dir nur empfehlen- da kannst Du Dich in Deiner schönen Umgebung sicher richtig gut austoben.
      Der Boden am Bach war tatsächlich stellenweise ziemlich aufgewühlt. Wir haben allerdings auf die Klugheit der Wildschweine vertraut.

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