Mein See…

Wie leergefegt sind die Wege an den Süd-Seen.

Soeben ist an diesem sehr windigen Nachmitttag ein heftiger Regenschauer niedergegangen, ein wunderbarer Regenbogen in Neonfarben spannt sich über dem gegenüberliegenden Ufer, von allem unbeeindruckt grasen die mächtigen Bisons in ihrem weitläufigen Gehege und der Radler hat den See nun ganz für sich.
Nass wars, keine Frage, kalt ist es auch, unter den düsteren Wolken im Wind zumindest – doch dann bricht die Sonne durch, blauer Himmel, eine große Lücke, in den nächsten ein, zwei Stunden wird es trocken bleiben – und es wird angenehm mild.

Eine kleine Euphorie macht sich breit, kein Mensch ist zu sehen – mein See…

Solche Trainingsrunden lob‘ ich mir.

Der Freilauf schnurrt, der stürmische Wind schiebt nun angenehm und lässt ganz entspannt eine 3 als erste Ziffer auf der Geschwindigkeitsanzeige des Fahrradcomputers zu. Das hat man sich nach den heftigen Gegenwind-Kilometer auch verdient…

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