Blase

Boah, noch zwei oder gar drei Kilo mehr auf dem Buckel…
Irgendwie hatte man sich mit dem Gedanken, eine Trinkblase anzuschaffen, nie so ganz ernsthaft beschäftigt.
Nun also doch – der Plan, ein Comeback (im möglichen Rahmen) zu versuchen, steht – bleibt nun die Frage, wie sorgt man dafür, dass dabei die körperlichen Befindlichkeiten nicht aus der Balance geraten.

Erster Schritt – (behutsam) Ballast in Form von überflüssigen Pfunden abwerfen – jedes Kilogramm, welches weniger transportiert werden muss, macht das Kurbeln leichter.
Zweiter Schritt – (besser als früher) Dehydration vermeiden, nicht wie ein Kamel stunden- und tagelang in der Wüste ohne Nachschub von den Reserven zehren.
Handicap dabei – die Fummelei mit den Trinkflaschen am Rahmen, das ist nervig, das erhöht die Unfallgefahr beim Fahren, schreckt ab, hält vom ausreichenden Trinken ab.

Also doch – eine Blase muss her – gesagt getan, online bestellt ist die wenige Tage später schon da. Nun gibt es eigentlich keinen Hinderungsgrund am Fahren mehr – außer dem unwesentlichen Schnee da draußen.
Erster Test – eine 50-km-Runde – mit Blase (im Rucksack)- 2 Liter Wasser, die während des Fahrens wunderbar die Flüssigkeitsverluste ausgleichen. Abgesehen von den etwas schweren Beinchen danach, ja, obwohl der Memory-Effekt einsetzt und diese Belastung irgendwie bekannt vorkommt – auch die Erschöpfung danach – ist tatsächlich alles gut, der Körper bedankt sich für die Wasserzufuhr unterwegs in Form einer sehr schnellen Regeneration.
Also – nix wie aufs Rad…

Schnell werden wir nicht mehr – waren wir noch nie, muss auch nicht sein – aber ausdauernd.

2 Kommentare zu „Blase“

  1. Wirst Du nicht bereuen! Ich bin zwar kein Radler, hab aber schon recht lange eine Trinkblase in meinem Wanderrucksack. Würde nix anderes mehr wollen. Es ist irgendwie viel einfacher, bei einem kurzen Stop selbst nur ein paar kleine Schlucke Wasser zu trinken, als eine Wasserflasche oderso aus einer der Rucksacktaschen zu beförden.

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    1. Da hast Du Recht, mir geht es nach ein paar Fahrten mit Trinkblase auch schon so, dass sich früher bekannte Nachwirkungen vermeiden lassen. Und beim Fahren bei Bedarf sofort einen Schluck nehmen zu können, ohne erst runter zum Flaschenhalter greifen zu müssen, ist was wert.

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