Störung

Das Bellen im Unterholz verrät, dass der Rehbock aufschreckt. Dann bricht er mit seiner Begleitung auch schon hinaus auf die von der Morgensonne überflutete Wiese und hält erst in gehöriger Distanz inne, um den Verursacher dieser Störung zu beobachten.

Dieser, mit einem kleinen schlechten Gewissen, erstarrt in seiner Bewegung, um diesen stillen Morgen nicht noch weiter durch seinen unbedachten Menschenlärm zu zerstören und zieht sich ganz behutsam und leise in das Dunkel des Waldes zurück.

Ohne Gardine…

Ungewohnt sieht das Fensterchen ohne die kleine Gardine jetzt aus. Aber das ermöglicht nun ein Gefühl, dem Wäldchen hinter dem Haus noch ein Stück näher gerückt zu sein.

Und manches „Wild“ fühlt sich dennoch unbeobachtet.

 

 

Glück ist auch…

wenn die Abendsonne mild scheint und man spürt, dass (offensichtlich immer noch) hinter allem eine große Harmonie steht.

Wenn wir Menschen uns etwas behutsamer hier einordnen würden. Wie würde die Welt dann aussehen?

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