Abendtour in Leipzig (1)

Eigentlich (war der Radelnde Uhu zumindest der Meinung) ist das ja gar nicht mehr so seine „Schiene“ – Stadtfotografie im Dunklen. Trotzdem wird man gnadenlos von diesem Reiz wieder gepackt.
Da dem Besuch aus der Bundeshauptstadt mal eine große Stadt gezeigt werden soll 😉 stehen wir mit ein paar Snacks und der Fotoausrüstung beladen nach Jahren wieder einmal oben auf der Aussichtsplattform des „Uniriesen“ oder jetzt MDR-Hochhauses. Die Dame am Glühweinstand macht ihren Jahresumsatz heute vermutlich mit uns, ansonsten ist dieser ausgezeichnete Aussichtspunkt erstaunlich dünn besucht.
Gut für uns, dann ist wenigstens genug Platz für die Stative und Kameras. Und fasziniert vom bunten Treiben da unten und dem Lichtermeer gerät am Ende sogar der Glühwein (fast) in Vergessenheit.
Dass sich im Anschluss für die Fotografen noch eine kleine Runde durchs Stadtzentrum anbietet – nebst kleiner Einkehr in der Kneipenmeile auf ein Bierchen zum Freitagabend – ist eigentlich selbstverständlich.
Ein wirklich schöner Abend.

Gern gesehener Wintergast

Eigentlich hatten wir vermutet, dass er seinen Platz hinten im großen Laubhaufen schon längst aufgesucht hatte. Aber eines Samstagmorgen spazierte er seelenruhig zum Baum, unter dem noch einige alte Äpfel lagen. Hoffen wir, dass er gut über den Winter kommt.

Nach dem Regen

…kommt die Sonne – und an diesem Abend die goldene Stunde.
Faszinierend sind die Farben – einige Minuten lang sorgt die Natur dafür, dass die Landschaft in ein Licht getaucht wird, welches an Gemälde der Alten Meister erinnert.
Kein Kitsch – nein das ist Natur…

Abzug

Insgeheim hatte ich darauf gehofft – und das Wetter tat mir dann auch den Gefallen, und präsentierte auf der Rückseite des heftigen Regenschauers u.a. wunderschöne Mammatuswolken. Der nachfolgende Wolkenhimmel war in seiner Vielfalt und seinen Farben kaum zu überbieten.