Vom Glück…

Wir haben es wieder einmal getan.

Lange ist es her, ein reichliches Jahr schon, als wir zum letzten Mal hier waren, niemand konnte damals ahnen, wie sich die Dinge entwickeln. Und niemand weiß, was weiterhin geschehen wird. Und so wird das Nutzen und Genießen kleiner, früher so selbstverständlich und nur nebenbei wahrgenommener Freiheiten zum großen Glück, welches man in diesen Momenten auch sofort wahrnimmt.

In den nächsten Beiträgen soll eine Sammlung dieser kleinen (alltäglich-nichtalltäglichen) Glücksmomente folgen und auch Euch hoffentlich ein wenig Freude und Zuversicht auf bessere Zeiten bringen.

Plejaden – der nächste Versuch

wie kleine Juwelen – das Siebengestirn mit Reflexionsnebeln

Kamera: Canon EOS 6D, Objektiv: Canon 70 -200 mm, Brennweite: 200 mm, ISO: 4000, f 4.0, Belichtungszeit: 50 x 45s
Endbearbeitung: DeepSkyStacker, Lightroom, Gimp

Blase

Boah, noch zwei oder gar drei Kilo mehr auf dem Buckel…
Irgendwie hatte man sich mit dem Gedanken, eine Trinkblase anzuschaffen, nie so ganz ernsthaft beschäftigt.
Nun also doch – der Plan, ein Comeback (im möglichen Rahmen) zu versuchen, steht – bleibt nun die Frage, wie sorgt man dafür, dass dabei die körperlichen Befindlichkeiten nicht aus der Balance geraten.

Erster Schritt – (behutsam) Ballast in Form von überflüssigen Pfunden abwerfen – jedes Kilogramm, welches weniger transportiert werden muss, macht das Kurbeln leichter.
Zweiter Schritt – (besser als früher) Dehydration vermeiden, nicht wie ein Kamel stunden- und tagelang in der Wüste ohne Nachschub von den Reserven zehren.
Handicap dabei – die Fummelei mit den Trinkflaschen am Rahmen, das ist nervig, das erhöht die Unfallgefahr beim Fahren, schreckt ab, hält vom ausreichenden Trinken ab.

Also doch – eine Blase muss her – gesagt getan, online bestellt ist die wenige Tage später schon da. Nun gibt es eigentlich keinen Hinderungsgrund am Fahren mehr – außer dem unwesentlichen Schnee da draußen.
Erster Test – eine 50-km-Runde – mit Blase (im Rucksack)- 2 Liter Wasser, die während des Fahrens wunderbar die Flüssigkeitsverluste ausgleichen. Abgesehen von den etwas schweren Beinchen danach, ja, obwohl der Memory-Effekt einsetzt und diese Belastung irgendwie bekannt vorkommt – auch die Erschöpfung danach – ist tatsächlich alles gut, der Körper bedankt sich für die Wasserzufuhr unterwegs in Form einer sehr schnellen Regeneration.
Also – nix wie aufs Rad…

Schnell werden wir nicht mehr – waren wir noch nie, muss auch nicht sein – aber ausdauernd.