Bergkirche Beucha

Schon im 13. Jahrhundert entstanden, ist die auf einer Anhöhe gelegene Bergkirche Beucha ein echter Hingucker in unserer Umgebung. Wegen des seit dem 15. Jh. hier stattfindenden Abbaus des Granitporphyrs ist der Kirchberg heute von drei Seiten von einem Steinbruchsee umschlossen.

Nach mehrmaliger Zerstörung (1429 durch die Hussiten, Mitte des 19. Jh. gerade vor dem Abriss wg. des umliegenden Steinbruchs bewahrt, 1945 nach einem Bombenangriff nur notdürftig repariert und bis 1989 wegen Baufälligkeit gesperrt) erfolgte 1997 nach umfangreicher Sanierung die Wiedereinweihung.

Vom Glück – Kleine Bäckerrunde

Nun bin ich einmal wach, es ist hell und eine blasse Endloswinter-Aprilsonne schiebt sich gerade schüchtern über den Horizont. Also kann ich nun ebenso gut auch einmal wieder aufs Rad steigen und zum überüberübernächsten Bäcker fahren, Rückweg durch Wald inklusive.

Müde bin ich, die Tour von gestern steckt mir noch in den Knochen, kalt ist es, die Wiesen sind teilweise reifbedeckt und dieser blöde eisige Windzug von Nord kann mir gefälligst auch gestohlen bleiben – nun ja – alles Training – oder?

Woher bei diesen Temperaturen auch immer der grüne Schimmer an den Bäumen kommt, das Licht ist fantastisch. Am See ist es noch menschenleer – und aus dem Rucksack duftet es verführerisch nach frischen Brötchen.

Das nenne ich (manchmal muss man eben doch den inneren Schweinehund überwinden) einen gelungenen Samstagmorgen.

Und dieser Moment gehört damit auch zum Thema Glück.

Das Leben ist schön.

Du liebes Grün

Es gibt ein Buch mit dem Titel „Du liebes Grün“, erschienen im Aufbau-Verlag. Dieses Buch beinhaltet Auszüge aus dem Schaffen von Eva und Erwin Strittmatter und ist dazu wunderbar bebildert. Obwohl die Sprache der Strittmatters an sich keiner Bilder bedarf, macht mir die Kombination aus Wort und Bild dieses Buch persönlich so wertvoll.

Und wenn am Morgen die Sonne durch das frische liebe Spät-April-Grün der Wiesen flutet möchte ich sofort, um diese Eindrücke abzurunden, dieses Buch in die Hand nehmen.

Im Chaos der Grashalme einen Fix- einen Ruhepunkt für das Auge zu finden, gelingt vermutlich nur mit einem Makro. Hat man ihn und dazu den Einklang von Licht, Schatten, Farben und Formen aufgespürt, kann man versuchen, dieses Schaumbad für die Sinne im Bild darzustellen…

Und so entstehen wieder einmal Aufnahmen, mit denen man sich besonders an trüben Tagen etwas ein paar Lichtblicke gönnen kann.

Im Folgenden zeige ich Euch, um Euch nicht zu ermüden, nur einen kleinen Teil davon, eine umfangreichere und nicht im Blog allmählich verschwindende Sammlung für eben diese trüben Tage findet Ihr auf dieser Seite „Du liebes Grün“ oder über das Menü unter „Portfolio – Natur“.

Vom Glück

Eigentlich war (wie seit Wochen schon sehr häufig) auch heute wieder Kälte und Regen angesagt. Trotzdem konnte sich der Radelnde uHu zu einer kleinen Wanderung durchringen, das Wetter blieb bessser als befürchtet und so ergab sich am sonst von vielen Menschen besuchten See unvermutet eine ganz besondere Stimmung.