Plejaden – der nächste Versuch

wie kleine Juwelen – das Siebengestirn mit Reflexionsnebeln

Kamera: Canon EOS 6D, Objektiv: Canon 70 -200 mm, Brennweite: 200 mm, ISO: 4000, f 4.0, Belichtungszeit: 50 x 45s
Endbearbeitung: DeepSkyStacker, Lightroom, Gimp

Jetzt wird es japanisch (ein wenig)

Jaaaaa, ich weiß. Ihr habt genug von diesem Winter. Geht mir genau so. Aber wenn er sich von dieser Seite zeigt, ist das noch ein klein wenig auszuhalten.
Bei der Aufnahme, trotz Nebel noch etwas überbelichtet, erinnern die Waldbilder an japanische Tuschemalerei, Sumi-e (japanisch 墨絵) oder Suibokuga (japanisch 水墨画) (auf Wikipedia geoogelt) https://de.wikipedia.org/wiki/Sumi-e genannt.
Und so wird die Wanderung im feuchtkalten Schneenebelwald zu einer Art „Kunst“-Genuss, an manchen Stellen gibt es unzählig viele Motive.

Mondsüchtig

oder so

(das Bild ist keine Mehrfachbelichtung, kein HDR sondern die Tiefen und Lichter wurden lediglich gegeneinander angepasst, bei der Aufnahme wurde die ISO auf ein gerade so erträgliches Maß hochgenommen)

Das Vorbild und die Idee stammt vom wunderbaren Bild des hervorragenden Astrofotografen Miguel Claro. Ohne hier Schleichwerbung machen zu wollen, aber ein Besuch auf seiner Seite lohnt sich.

Orionnebel – erster Test

Lange erwartet und nun endlich erscheint auch Orion am Abendhimmel. In der Schwertregion ist der Orionnebel (M42) mit bloßem Auge sichtbar. Ein wirklich gut geeignetes Objekt für Deep Sky – Anfänger.

Der Orionnebel ist ca. 1350 Jahre entfernt, sein Licht, welches wir jetzt sehen, entstand also, als die Westgoten die Reste des Römischen Reiches beherrschten, sich das Fränkische Reich ausdehnte und der erstarkende Islam Konstantinopel belagerte…

Kamera: Canon EOS 6D, Objektiv: Canon 70 -200 mm, Brennweite: 200 mm, ISO: 2500, f 4.0, Belichtungszeit: 58 x 45s
Endbearbeitung: DeepSkyStacker, Lightroom, Gimp

Nichts auslassen…

Wer weiß, wann sich diese Gelegenheiten wieder einmal bieten. Also geht es nach dem mittäglichen Schnee-Foto-Ausflug in der Blauen Stunde noch einmal hinaus in den Bruch…
Fast dunkel ist es, aber die Kamera machts möglich, im verfügbaren Licht die Folgen der Lichtverschmutzung durch die umliegenden Städte und Dörfer in einen interessanten Effekt umzusetzen.
Ob diese zerbrochenen Bäume bewusst oder unbewusst liegen gelassen werden, hier finden sich auch manche Rückzugsorte für Tiere, demzufolge sich der uHu nur sehr behutsam und leise bewegt.

Mangels Taschenlampe will aber irgendwann das manuelle Scharfstellen nicht mehr gelingen, also Abbruch…