Jetzt wird es japanisch (ein wenig)

Jaaaaa, ich weiß. Ihr habt genug von diesem Winter. Geht mir genau so. Aber wenn er sich von dieser Seite zeigt, ist das noch ein klein wenig auszuhalten.
Bei der Aufnahme, trotz Nebel noch etwas überbelichtet, erinnern die Waldbilder an japanische Tuschemalerei, Sumi-e (japanisch 墨絵) oder Suibokuga (japanisch 水墨画) (auf Wikipedia geoogelt) https://de.wikipedia.org/wiki/Sumi-e genannt.
Und so wird die Wanderung im feuchtkalten Schneenebelwald zu einer Art „Kunst“-Genuss, an manchen Stellen gibt es unzählig viele Motive.

Der lange Schatten

Mondnacht und ein Dolmen.
Die massigen, vor Tausenden von Jahren aufgeschichteten Steinblöcke im Mondlicht.
Die eigenartig verzauberte Stimmung die sich in Einem ausbreitet, diese Stille, das leichte Kribbeln, der große Respekt, den man gerade jetzt vor diesem Ort hat…
Man möchte das, was hier ist, nicht stören, aber man möchte versuchen, das zu greifen und in ein Bild zu bringen, weil man das kaum erklären kann…

Die Sache mit dem Grünen Blitz

Bis vor Kurzem hatte der Radelnde uHu keinerlei Kenntnis von dieser Erscheinung. Die Rede ist vom Grünen Blitz oder vom Grünen Strahl, einem seltenen atmosphärisch-optischen Naturphänomen, welches in einem Sekundenbruchteil bei Sonnenauf- oder -untergang auftritt
Sonnenuntergänge gibt es in diesen Tagen reichlich, mal ist der Horizont dann mehr mal weniger klar… Und an einem Abend passte es, dass das allerletzte Sonnenlicht des Tages, diese Millisekunde auf die Speicherkarte gebannt werden konnte.
Mit bloßem Auge kaum zu erkennen – auf dem BIldausschnitt recht deutlich – was den überglücklichen Fotografen zu wahren Jubelorgien hinriß 😉
Laut Jules Verne (Roman „Der grüne Strahl“) kann sich, wer den grünen Blitz erblickt, in Liebesdingen nicht irren, im Film „Fluch der Karibik – Am Ende der Welt“ dagegen ist der grüne Blitz das Zeichen, dass eine tote Seele aus der Unterwelt zurückkehrt….
Gehen wir mal vom Besten aus…