Was ist das?

Unsere Vorfahren, so weit ich aus Erzählungen kenne, stammen aus Thüringen, Pommern, Niederschlesien… Sind es also die Gene, die niederschlesischen, die da durchdringen? Das Riesengebirge war schließlich einmal Teil der schlesischen Grenze.
Oder ist es unbewusst die Erinnerung an den ersten Zelturlaub 1982, den wir Jugendlichen in dieser Gegend verbrachten? Dieses Gefühl von unbeschreiblicher Freiheit, Ungebundenheit, des Plötzlich-Alles-Tun-Könnens. Und ist es ganz einfach nur der Drang, hierher zurück zu kehren, um diese Eindrücke wieder zu finden, das noch einmal zu erleben…
Warum fühlt man sich so, als ob man nach Hause kommt, wenn man hier in diese Landschaft eintaucht, man an den schönen Umgebindehäusern vorbei läuft und die Blicke über die Höhen hinüber nach Südosten zum Iser- und Riesengebirge schweifen und die hektische Hyperaktivität der alltäglichen Umgebung mit einem Male abfällt.
Die Antwort wird sich nicht finden lassen – also belassen wir es bei der Feststellung, dass es so ist. Und das ist nicht unangenehm.
„Oak ne jechn“ – Immer mit der Ruhe

Wanderung im Böhmischen (4) – das Wunder der 15 Minuten

Schon der Aufstieg zur ehemaligen Burg Schaunstein (Saunstejn) ist über steile Treppen, Leitern und durch enge Schluchten ein Erlebnis. Diese Burg wurde im 14. Jh. zum Schutze der Handelsstraße Böhmen – Lausitz in den Sandstein gehauen. Im 15. Jh. diente sie Raubrittern als Stützpunkt.
Als wir oben ankommen, bietet sich uns ein unvergessliches Schauspiel- die Landschaft im Licht der untergehenden Sonne – einfach nur märchenhaft – und es stellt sich die ernste Frage – Knipsen oder Schauen und ganz tief aufnehmen – am Besten Beides…
C.D. Friedrich hätte seine Freude daran.
Das Wunder der 15 Minuten – zur richtigen Zeit am richtigen Ort – und über Glück haben wir ja schon mal philosophiert – hier stellt es sich sofort ein.

Wanderung im Böhmischen (3) – bei Vysoka Lipa

Es ist zu schön, nach gemütlicher Einkehr zum Essen, jaaa – auch die Cesnecka, die Knoblauchsuppe muss sein und böhmischen Bierchen geht es zur Felsenburg Saunstejn (Schaunstein). Dabei öffnen sich immer wieder Ausblicke hinüber zu den Bergen, wo wir Ende September schon das Wunder des Nebels in den Gebirgstälern bestaunen konnten.
So schließt sich wieder ein Kreis – und irgendwie ist jede Wanderung hier wie ein Nach-Hause-Kommen.

Wanderung im Böhmischen (1) – Kamnitzklamm

Wieder einmal führte uns eine schöne Wanderung mit zahlreichen Highlights ins Böhmische.
Zunächst ging es in die wilde Kamnitzklamm …

Kleine Wunder

keine Sorge – mir gehen die Ideen noch nicht aus – aber diese Bilderserie ist seit dem Herbst liegen geblieben, die möchte ich Euch gern noch zeigen und damit gleich einen schönen 4. Advent wünschen… Viel Freude beim Anschauen

Wanderung bei Jetrichovice

Rund um Dittersbach / Jetrichovice erstreckt sich eine idyllisch-dramatische Felslandschaft. Auf einer kleinen Wanderung ist es dabei möglich, einige der ausgeprägten, exponierten Gipfel wie den Marienfelsen, die Wilhelminenwand oder den Rudolfstein auf sicheren Wegen zu erreichen.

Kleine Wunder

Mit diesen Bildern möchte ich die „Kleine-Wunder“-Reihe abschließen. Ich hoffe, es hat Euch gefallen und selbst vielleicht ein wenig angeregt, mal am ganz frühen Morgen oben auf einem Berg den beginnenden Tag zu feiern. 😉