Speckgürtel-Idylle

Man nehme etwas Schnee, eine Schafherde, Sonnenuntergangsfarben -nein, die Stromleitungen werden selbstverständlich nicht wegretuschiert, auch nicht die gewaltige Qualmwolke vom Kraftwerk südlich der großen Stadt, das gehört dazu . na und dann noch ein Kirchlein…

Fertig ist die winterliche Speckgürtel-Idylle.

(und ab und zu kommt an diesem kalten Abend noch ein Auto vorbei)

Die Sache mit dem Grünen Blitz

Bis vor Kurzem hatte der Radelnde uHu keinerlei Kenntnis von dieser Erscheinung. Die Rede ist vom Grünen Blitz oder vom Grünen Strahl, einem seltenen atmosphärisch-optischen Naturphänomen, welches in einem Sekundenbruchteil bei Sonnenauf- oder -untergang auftritt
Sonnenuntergänge gibt es in diesen Tagen reichlich, mal ist der Horizont dann mehr mal weniger klar… Und an einem Abend passte es, dass das allerletzte Sonnenlicht des Tages, diese Millisekunde auf die Speicherkarte gebannt werden konnte.
Mit bloßem Auge kaum zu erkennen – auf dem BIldausschnitt recht deutlich – was den überglücklichen Fotografen zu wahren Jubelorgien hinriß 😉
Laut Jules Verne (Roman „Der grüne Strahl“) kann sich, wer den grünen Blitz erblickt, in Liebesdingen nicht irren, im Film „Fluch der Karibik – Am Ende der Welt“ dagegen ist der grüne Blitz das Zeichen, dass eine tote Seele aus der Unterwelt zurückkehrt….
Gehen wir mal vom Besten aus…

Vor Sonnenuntergang

Nach einem eher grauen, milden Spätsommertag brach am Abend noch einmal die Sonne durch die dichte Wolkendecke und ließ den Himmel brennen. Der Vorteil des Lebens an der Peripherie der großen Stadt, man kann sofort aufs Rad springen und dieses Schauspiel, welches nur Minuten dauert, in vollen Zügen genießen.