Die Sache mit dem Meisenring

Tagtäglich zog es den Kürzeren gegenüber der Spatzenbande oder der Meisentruppe, welche das Revier um die kleine Birke mit den fetten Knödeln regierten.

Saß nur da, sah zu, ließ sich viel zu schnell wieder vertreiben und wenn schon einmal ein Knödel frei war, pickerte es lustlos darauf herum. Dabei müsste es sich ja, schließlich war es (höchstwahrscheinlich) im Blumentopf in unserem Schuppen aus dem Ei geschlüpft, in der Gegend auskennen..

Aber dann gab es da noch einen fetten Meisenring, der unbeachtet von den Anderen sein Dasein am Vogelhäuschen fristete.

Also keine Sorge, auch dieser Untermieter wird nicht verhungern…

Der lange Schatten

Mondnacht und ein Dolmen.
Die massigen, vor Tausenden von Jahren aufgeschichteten Steinblöcke im Mondlicht.
Die eigenartig verzauberte Stimmung die sich in Einem ausbreitet, diese Stille, das leichte Kribbeln, der große Respekt, den man gerade jetzt vor diesem Ort hat…
Man möchte das, was hier ist, nicht stören, aber man möchte versuchen, das zu greifen und in ein Bild zu bringen, weil man das kaum erklären kann…

Und noch ein Morgen

Lt. Wettervorhersage sollte der Morgen klar und sonnig werden, ideal, um vor Tagesanbruch an den nächsten Teich zu fahren und in der Goldenen Stunde dem lieben Federvieh mit der Kamera aufzulauern. Aber nix ist… Das Wetter entscheidet sich eher für diffuse Verhältnisse, Wolken, nicht Wolken, Sonne, nicht Sonne… Also geht es lediglich wieder in die Wiesen, um den Anfang dieses Tages mit seinem eigenartig schönen Licht zu zelebrieren .