Eisregentag

Wandertag – Freund U. hat eine Wanderroute ausgesucht, der uHu lässt sich überraschen. Mit dem Regionalzug geht es von Chemnitz nach Oederan, die freundliche Zugbegleiterin wünscht vor dem Aussteigen noch einen guten Rutsch, nur – wie meint sie das -überlegen wir, als wir uns in Oederan die eisregenglatten Straßen in Millimeter-Rutsch-Schrittchen hinab und wieder hinauf tasten. Neiiiin, das war keine Ironie – vier Tage vor Silvester.

Auf den Feld- und Waldwegen wird es dann etwas besser, nicht wirklich gut, aber besser und gegen Mittag, als wir nach grandiosen Blicken zur Augustusburg, dem Pöhlberg im Erzgebirge südlich und nach Frankenberg im Norden und einem guten Schluck aus der Kräuterflasche etwas sorgloser bergab schusseln, stellen wir schließlich im schönen Zschopautal unten fest, dass es mächtig zu tauen begonnen hat.

Eine schöne Nachweihnachts-Tour im Chemnitzer Umland hat er da mal wieder organisiert – perfekt – gern mal wieder auf ein Neues…

Nach Süden, nach Süden…

Wie auch schon in den letzten Jahren beobachtet, sammeln sich in den Niederungen nördlich des Kyffhäusers rund um den großen Kelbra-Stausee die Kraniche auf ihrem Weg nach Süden. Mit dem wohlvertrauten Trompeten fliegen sie über uns hinweg zu den Futterplätzen.

Rund um den Kyffhäuser

Wieder einmal führte uns eine schöne Wanderung rund um und über den Kyffhäuser. Eigenartigerweise ist dieses schöne Touren-Revier fast menschenleer, die Menschen tummeln sich vor allem am Denkmal oben. Das hat auch zur Folge, dass etliche Wege verfallen, überwuchern und man sich abschnittsweise quer durch die Büsche schlagen muss. Doch das hat auch seinen ganz speziellen Reiz.

Wandertag (2)

Es geht auf dem Felskamm weiter und dann bietet sich ein endloser Blick vom Kleinhennersdorfer Stein hinüber zum Kegel des böhmischen Rosenbergs.

Wandertag

Es gab im Oktober einen tollen Wandertag mit lieben Kolleginnen und Kollegen in der Sächsischen Schweiz.
Nach dem Sichten der Bilder entstand die Frage, wie kann man diese Stimmung, dieses Licht eines Bilderbuch-Herbsttages am Besten wiedergeben. Farbe – jaaaa, die Variante hebe ich mir mal auf, die kommt später, aber das muss doch auch noch anders gehen.

Der wunderbar gelungene Beitrag von Horst brachte die zündende Idee – klar, warum es nicht einmal in S/W versuchen, mit einem leichten Sepiaton, der das Melancholische des Herbstes noch etwas unterstreicht.

Die in den nächsten Tagen folgende Mini-Serie soll Euch auf diese Art ein wenig von der Schönheit eines winzigen Gebirges an der deutsch-tschechischen Grenze etwas näher bringen. Der Wirkung wegen lohnt die Vergrößerung der Bilder.

Blick vom Kleinhennersdorfer Stein hinüber zum Kegel des böhmischen Kaltenbergs. Davor der markante Zirkelstein, links am Bildrand der Ausläufer des Großen Winterbergs.