Seltene Wolkenformation

Solch ein sonniges Wetter wie auf unserer gestrigen größeren Himmelfahrts-Radrunde gibt es heute nicht mehr. Aber als wir am Ufer einer ehemaligen Tongrube in der Umgebung stehen, können wir merkwürdige Wolkenformationen beobachten, die über uns hinweg ziehen.
Es ist schwülwarm, fast windstill, laut Regenradar ist auch heute kein Gewitter zu erwarten, und trotzdem sind da diese teilweise apokalyptisch wirkenden oder wie aus einem Science-Fiction stammenden Wolken der herein ziehenden Wetterfront zu beobachten.

Asperitus-Wolken – unbewusst haben wir die vielleicht schon das eine oder andere Mal gesehen. Da ist Einiges los in der Atmosphäre, es scheint zu brodeln, doch wir, einige hundert oder tausend Meter tiefer, spüren davon noch nichts und stehen und staunen.

Radeln, radeln

Nachdem der Radelnde uHu nach über 62.000 km gemeinsam durch Dick und Dünn traurig von seinem „kleinen Schwarzen“ Abschied nehmen musste (Totalschaden – leider wurde es aus den angepeilten 100.000 nix mehr), traf vor Kurzem das Neue ein. Schauen wir mal, wie es sich so macht und ob es ein würdiger Nachfolger ist. Auf jeden Fall sind die ersten paar Hundert kmchen auf der „Randonneuse“ purer Fahrgenuss – hoffen wir also auf viiiiiele schöne Kilometer – und der wunderbare Brooks-„Ledersofa“-Sattel ist noch immer unverwüstlich dabei. 😉

Und nun geht es wieder auf und ab, durch Wiesen, Wälder und rund um die Seen der Umgebung – und auf die eine oder andere Radreise. Bei (fast) jedem Wetter.

Eisheilige

Endlich, nach langen Wochen, gab es (wenigstens etwas) Regen. Der Abzug der Regenfront am Abend sorgte mit dem Licht der untergehenden Sonne für spannende Farben, am Morgen danach erfolgte der Weg zur Arbeit per Bahn statt Fahrrad, die Wiesen waren weiß, die Wege stellenweise eisglatt – so deutlich hatten sich die Eisheiligen seit Jahren nicht mehr gezeigt.