Wie aus dem Winterchen noch ein Winter wurde

Die Prognosen deuteten nicht darauf hin… Bis zum Nachmittag schneite es ununterbrochen, ein weißgrauer Tag.

Radeln usw…

Merkwürdig, irgendetwas ist hier schräg und schief gelaufen.

Da es mir mittlerweile zu aufwändig ist, so nebenbei noch einen Radelblog auf einer anderen Plattform zu führen, habe ich begonnen, auf der Seite „Radeln, Radeln, Radeln“ alte Radtouren-Berichte hier auf WordPress zu installieren. Obwohl diese Berichte auf das Originaldatum gesetzt wurden, ist hier offensichtlich aktuell etwas im Reader angekommen.

Zudem hat es manche von Euch noch mit Mails bombardiert.

Sorry, ich wollte Euch nicht auf diese Weise mit alten Beiträgen nerven, nehmt es mir bitte nicht übel 😉

Na nichts für ungut – https://lutz-brauer.com/radeln-radeln-radeln/ hier gibts für Interessierte Lesestoff für die dunklen Tage 😉

Der Sommer kommt bestimmt.

Ich freue mich über jeden Besuch…

Erscheinung(en)

Und dann verfehlt auf dem Rückweg auch auf unsereinen die im Nebel wie eine Erscheinung auftauchende Kirche ihre Wirkung nicht.

Mystisch

Man könnte jetzt chronologisch über den Ablauf dieses Fotoausflugs schreiben,
der uHu ging in die Wiesen, der Nebel verdichtete sich, er machte seine Aufnahmen und ging zurück…

Oder – man könnte auch etwas weiter ausholen und den Versuch unternehmen, das subjektive Empfinden dieser besonderen kleinen Tour nicht nur in Bilder sondern auch in Worte zu fassen.
Also so z.B.

Kinderstimmen… Kinderstimmen? Wo kommen die hier, abseits der Siedlung im immer dichter werdenden Nebel her?
Ein Knacken im nahen Schilf, ein Tier…
Kinderstimmen hier in der immer undurchdringlicheren Finsternis?
Man muss nicht gerade ein Angsthase sein, um jetzt ein merkwürdig leicht angespanntes Gefühl zu spüren.
Ach – Unsinn – Kinderstimmen – drüben, dort wo die Lampen im Dorf leuchten, da werden die Eltern sich und ihren Kindern nach dem langen Corona-Lockdown-Tag wenigstens auf kurze Zeit mal ein wenig Auslauf im Freien gönnen, der Nebel verwischt alles, Licht, Geräusche, Entfernungen…
Dunkel stehen die Silhouetten der Baumgruppen, der Restschnee, der nicht nur langsam unbemerkt verdunstet, sondern verdampft und diese Waschküche entstehen lässt, glänzt fahl auf den Wiesen. Morgen wird er verschwunden sein.
Nass und schwer ist die Luft, drückt hernieder, doch die eigene Stimmung ist eher entspannt und locker – jetzt nachdem das Rätsel der Kinderstimmen solch eine natürliche Erklärung fand – froh, dass sich ein trister Arbeitstag so eindrucksvoll schön wieder einmal in den Nebelwiesen beenden lässt.
Fotografieren ist doch ein wunderbares Hobby, um diese Momente aufzuspüren, einzufangen, zu bewahren und weiter zu geben.

mehr als nur ein Winterchen

An sich ist der Morgen trüb und grau. Aber der auf den dunklen Ästen liegende Schnee schafft eigenartige filigrane Strukturen in diesem Dämmerlicht. Im Dickicht schrillt der Fasan, ansonsten herrscht tiefe Sonntagmorgenstille…