Jetzt wird es japanisch (ein wenig)

Jaaaaa, ich weiß. Ihr habt genug von diesem Winter. Geht mir genau so. Aber wenn er sich von dieser Seite zeigt, ist das noch ein klein wenig auszuhalten.
Bei der Aufnahme, trotz Nebel noch etwas überbelichtet, erinnern die Waldbilder an japanische Tuschemalerei, Sumi-e (japanisch 墨絵) oder Suibokuga (japanisch 水墨画) (auf Wikipedia geoogelt) https://de.wikipedia.org/wiki/Sumi-e genannt.
Und so wird die Wanderung im feuchtkalten Schneenebelwald zu einer Art „Kunst“-Genuss, an manchen Stellen gibt es unzählig viele Motive.

Mondsüchtig

oder so

(das Bild ist keine Mehrfachbelichtung, kein HDR sondern die Tiefen und Lichter wurden lediglich gegeneinander angepasst, bei der Aufnahme wurde die ISO auf ein gerade so erträgliches Maß hochgenommen)

Das Vorbild und die Idee stammt vom wunderbaren Bild des hervorragenden Astrofotografen Miguel Claro. Ohne hier Schleichwerbung machen zu wollen, aber ein Besuch auf seiner Seite lohnt sich.

Weißer Morgen

an diesem eisigen Morgen, nach dem nächtlichen Nebel, war plötzlich alles weiß…
Alles wirkte unwirklich im Frostdunst, nur das Dunkel der Stämme und Äste verleiht Konturen…