Orionnebel – erster Test

Lange erwartet und nun endlich erscheint auch Orion am Abendhimmel. In der Schwertregion ist der Orionnebel (M42) mit bloßem Auge sichtbar. Ein wirklich gut geeignetes Objekt für Deep Sky – Anfänger.

Der Orionnebel ist ca. 1350 Jahre entfernt, sein Licht, welches wir jetzt sehen, entstand also, als die Westgoten die Reste des Römischen Reiches beherrschten, sich das Fränkische Reich ausdehnte und der erstarkende Islam Konstantinopel belagerte…

Kamera: Canon EOS 6D, Objektiv: Canon 70 -200 mm, Brennweite: 200 mm, ISO: 2500, f 4.0, Belichtungszeit: 58 x 45s
Endbearbeitung: DeepSkyStacker, Lightroom, Gimp

16 Kommentare zu „Orionnebel – erster Test“

  1. Tolles Foto 👍. Nur eine Anmerkung zum Lichtjahr: das ist eine Strecke und keine Zeiteinheit. Es sagt uns nur wieviel Jahre das Licht braucht, um zu uns zu kommen und damit wie weit der Orionnebel von uns entfernt ist 😉.

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    1. Dankeschön 🙂 Ja, Du hast Recht. Ich meinte im Beitrag auch den Zeitpunkt, an dem das Licht, was wir hier sehen, entstand. D.h. der Punkt, von dem an das Licht 1350 Jahre brauchte, um diese Entfernung zu bewältigen und bis zu uns zu gelangen.

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    1. Gern geschehen und Danke 🙂 Das ist immer wieder das extrem Beeindruckende, wenn man das sieht und daneben stellt, was in der Zeit, als das, was man hier sieht, entstand, gerade auf der Erde geschah 🙂

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    1. Danke 🙂 Eigentlich ist das ein Stapel aus 58 Fotos. Damit lassen sich die Folgen der Lichtverschmutzung, Bildrauschen reduzieren. Denn über unserem Dorf ist es leider auch ziemlich „hell“ in der Nacht.

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