Eisregentag

Wandertag – Freund U. hat eine Wanderroute ausgesucht, der uHu lässt sich überraschen. Mit dem Regionalzug geht es von Chemnitz nach Oederan, die freundliche Zugbegleiterin wünscht vor dem Aussteigen noch einen guten Rutsch, nur – wie meint sie das -überlegen wir, als wir uns in Oederan die eisregenglatten Straßen in Millimeter-Rutsch-Schrittchen hinab und wieder hinauf tasten. Neiiiin, das war keine Ironie – vier Tage vor Silvester.

Auf den Feld- und Waldwegen wird es dann etwas besser, nicht wirklich gut, aber besser und gegen Mittag, als wir nach grandiosen Blicken zur Augustusburg, dem Pöhlberg im Erzgebirge südlich und nach Frankenberg im Norden und einem guten Schluck aus der Kräuterflasche etwas sorgloser bergab schusseln, stellen wir schließlich im schönen Zschopautal unten fest, dass es mächtig zu tauen begonnen hat.

Eine schöne Nachweihnachts-Tour im Chemnitzer Umland hat er da mal wieder organisiert – perfekt – gern mal wieder auf ein Neues…

Verwandlung einer Landschaft

Schnee geht, Schnee kommt, und an einem Abend kommt er richtig und zeigt am nächsten Morgen eine verwandelte Landschaft. Er deckt alles Unwesentliche zu und präsentiert meine Lieblings-Charakter-Bäume in fast graphischer Weise.

Verwandlung einer Landschaft

Schnee geht, Schnee kommt, tagsüber ist es mittlerweile so kalt, dass der dichte Schneefall nicht sofort am Boden taut, sondern liegen bleibt und so für eigenartige Stimmungen sorgt. Zumindest für einige Stunden…

Verwandlung einer Landschaft

Am nächsten Tag liegt Schnee, nicht viel, aber ausreichend, um den Charakter der Landschaft völlig zu verändern.

In der Aue wird es allmählich ruhig, die Blaue Stunde beginnt.

Stille, nur im Unterholz flattert es, die eintreffenden Fasane lassen sich nicht stören, als sie zur Nachtruhe gehen.

Verwandlung einer Landschaft

Liebe Blog-BesucherInnen,

ich wünsche Euch an dieser Stelle ein gutes und vor allem gesundes neues Jahr und freue mich, wenn Ihr auch 2022 ab und zu hier vorbei schaut.

Der Winter hat, zumindest für wenige Tage, auch in unserer Region Einzug gehalten.
Noch am Tag zuvor scheint eine milde Dezembersonne und täuscht etwas über die Jahreszeit hinweg, tags darauf ist die Landschaft ganz verändert.
Und meine alten Lieblings-Charakterbäume zeigen unter der dünnen Schneeschicht wieder intensiv Farben, Formen und Strukturen.

Collm

der höchste „Berg“ von Nordsachsen.
Nun ja – Berg – mit 312 m Höhe ist er eher ein Bergchen, Berglein….
Nichtsdestotrotz kann man vom Collm in der Nähe der Stadt Oschatz bei einer Rundwanderung (inkl. Einkehr im urgemütlichen Café Wach im Dörfchen Collm, in der Nähe der über eintausendjährigen Linde) tolle Tief- und Weitblicke genießen. Vorausgesetzt, das Wetter spielt etwas mit. Leipzig in 45 km Entfernung kann man mit bloßem Auge erkennen, für das Erzgebirge in 80 km oder die Qualmwolken des Kraftwerks Boxberg in 110 km Entfernung braucht man dann die Kamera.

Die tiefstehende Sonne zaubert eine eigenartige Lichtstimmung, die man still oben auf dem Albertturm genießen darf.

Alte Bäume

Bemerkenswert ist hier am Kyffhäusernordhang das Vorkommen von uralten, noch sehr lebendigen Lärchen, die gerade zu dieser Jahreszeit ihre wunderschöne Färbung präsentieren.

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