Eisregentag

Wandertag – Freund U. hat eine Wanderroute ausgesucht, der uHu lässt sich überraschen. Mit dem Regionalzug geht es von Chemnitz nach Oederan, die freundliche Zugbegleiterin wünscht vor dem Aussteigen noch einen guten Rutsch, nur – wie meint sie das -überlegen wir, als wir uns in Oederan die eisregenglatten Straßen in Millimeter-Rutsch-Schrittchen hinab und wieder hinauf tasten. Neiiiin, das war keine Ironie – vier Tage vor Silvester.

Auf den Feld- und Waldwegen wird es dann etwas besser, nicht wirklich gut, aber besser und gegen Mittag, als wir nach grandiosen Blicken zur Augustusburg, dem Pöhlberg im Erzgebirge südlich und nach Frankenberg im Norden und einem guten Schluck aus der Kräuterflasche etwas sorgloser bergab schusseln, stellen wir schließlich im schönen Zschopautal unten fest, dass es mächtig zu tauen begonnen hat.

Eine schöne Nachweihnachts-Tour im Chemnitzer Umland hat er da mal wieder organisiert – perfekt – gern mal wieder auf ein Neues…

Nach Süden, nach Süden…

Wie auch schon in den letzten Jahren beobachtet, sammeln sich in den Niederungen nördlich des Kyffhäusers rund um den großen Kelbra-Stausee die Kraniche auf ihrem Weg nach Süden. Mit dem wohlvertrauten Trompeten fliegen sie über uns hinweg zu den Futterplätzen.

Rund um den Kyffhäuser

Wieder einmal führte uns eine schöne Wanderung rund um und über den Kyffhäuser. Eigenartigerweise ist dieses schöne Touren-Revier fast menschenleer, die Menschen tummeln sich vor allem am Denkmal oben. Das hat auch zur Folge, dass etliche Wege verfallen, überwuchern und man sich abschnittsweise quer durch die Büsche schlagen muss. Doch das hat auch seinen ganz speziellen Reiz.