kleine Mondstudie

Es ist doch immer wieder ein reizvolles Motiv – der Mond.

Die Detailaufnahmen entstanden mit einer Brennweite von 600 mm. Belichtungszeit beim Vollmond 1/250 s (abends in der sog. nautischen Dämmerung), beim abnehmenden Mond 1/30 s (morgens in der Blauen Stunde), alles generell mit Stativ. Um eine größere Schärfe der Bilder zu erreichen, wurden jeweils Bildserien von ca. 10 Fotos mit Sequator gestackt und anschließend im Lightroom noch Kontrast, Lichter und Tiefen etwas „nachgezogen“.

Mondsüchtig

oder so

(das Bild ist keine Mehrfachbelichtung, kein HDR sondern die Tiefen und Lichter wurden lediglich gegeneinander angepasst, bei der Aufnahme wurde die ISO auf ein gerade so erträgliches Maß hochgenommen)

Das Vorbild und die Idee stammt vom wunderbaren Bild des hervorragenden Astrofotografen Miguel Claro. Ohne hier Schleichwerbung machen zu wollen, aber ein Besuch auf seiner Seite lohnt sich.

Goldener Henkel

Zunächst hielt ich das für einen Spaß. Aber es gibt ihn wirklich, den „goldenen Henkel“ am Mond. Gemeint ist ein optischer Effekt an der Grenze von Mond-Nacht und -Tag.

Ca. 10 – 11 Tage nach Neumond liegt das Tal der Regenbogenbucht (Sinus Iridum) noch im Schatten, während die bis zu 6000 m hohen Kraterränder, die in „Henkelform“ erscheinen, ringsum schon von der Sonnen angeschienen werden. Mehr oder weniger unabsichtlich gelang am 25.11.2020 diese Aufnahme. Wenn es das Wetter zulässt, freuen wir uns in einem Monat auf ein Wiedersehen.