Collm

der höchste „Berg“ von Nordsachsen.
Nun ja – Berg – mit 312 m Höhe ist er eher ein Bergchen, Berglein….
Nichtsdestotrotz kann man vom Collm in der Nähe der Stadt Oschatz bei einer Rundwanderung (inkl. Einkehr im urgemütlichen Café Wach im Dörfchen Collm, in der Nähe der über eintausendjährigen Linde) tolle Tief- und Weitblicke genießen. Vorausgesetzt, das Wetter spielt etwas mit. Leipzig in 45 km Entfernung kann man mit bloßem Auge erkennen, für das Erzgebirge in 80 km oder die Qualmwolken des Kraftwerks Boxberg in 110 km Entfernung braucht man dann die Kamera.

Die tiefstehende Sonne zaubert eine eigenartige Lichtstimmung, die man still oben auf dem Albertturm genießen darf.

Nach Süden, nach Süden…

Wie auch schon in den letzten Jahren beobachtet, sammeln sich in den Niederungen nördlich des Kyffhäusers rund um den großen Kelbra-Stausee die Kraniche auf ihrem Weg nach Süden. Mit dem wohlvertrauten Trompeten fliegen sie über uns hinweg zu den Futterplätzen.

Rund um den Kyffhäuser

Wieder einmal führte uns eine schöne Wanderung rund um und über den Kyffhäuser. Eigenartigerweise ist dieses schöne Touren-Revier fast menschenleer, die Menschen tummeln sich vor allem am Denkmal oben. Das hat auch zur Folge, dass etliche Wege verfallen, überwuchern und man sich abschnittsweise quer durch die Büsche schlagen muss. Doch das hat auch seinen ganz speziellen Reiz.

Wandertag (2)

Es geht auf dem Felskamm weiter und dann bietet sich ein endloser Blick vom Kleinhennersdorfer Stein hinüber zum Kegel des böhmischen Rosenbergs.