Vom Glück…

Wir haben es wieder einmal getan.

Lange ist es her, ein reichliches Jahr schon, als wir zum letzten Mal hier waren, niemand konnte damals ahnen, wie sich die Dinge entwickeln. Und niemand weiß, was weiterhin geschehen wird. Und so wird das Nutzen und Genießen kleiner, früher so selbstverständlich und nur nebenbei wahrgenommener Freiheiten zum großen Glück, welches man in diesen Momenten auch sofort wahrnimmt.

In den nächsten Beiträgen soll eine Sammlung dieser kleinen (alltäglich-nichtalltäglichen) Glücksmomente folgen und auch Euch hoffentlich ein wenig Freude und Zuversicht auf bessere Zeiten bringen.

Jetzt wird es japanisch (ein wenig)

Jaaaaa, ich weiß. Ihr habt genug von diesem Winter. Geht mir genau so. Aber wenn er sich von dieser Seite zeigt, ist das noch ein klein wenig auszuhalten.
Bei der Aufnahme, trotz Nebel noch etwas überbelichtet, erinnern die Waldbilder an japanische Tuschemalerei, Sumi-e (japanisch 墨絵) oder Suibokuga (japanisch 水墨画) (auf Wikipedia geoogelt) https://de.wikipedia.org/wiki/Sumi-e genannt.
Und so wird die Wanderung im feuchtkalten Schneenebelwald zu einer Art „Kunst“-Genuss, an manchen Stellen gibt es unzählig viele Motive.

Wenn die äußeren Bedingungen…

keine großen Reisen zulassen, besinnt man sich auch gern einmal wieder auf die nächste Umgebung, Manchmal ist es unfassbar, was man da in den letzten Jahren „übersehen“ hat. Statt der zur kleinen Tradition gewordenen Novemberwanderung zum Kyffhäuser geht es also in diesem Jahr in die Hohburger Berge. Ja, trotz der nur maximal 240 m hohen Hügel, die vor über 250 Mio. Jahren einen vulkanischen Ursprung hatten, bekommt man beim Wandern durch diese unweit der großen Stadt gelegenen Landschaft das Gefühl, sich mitten im Erzgebirge oder Thüringen zu befinden. Auf unserer Tour bieten sich ebenso vielfältige Eindrücke, Einblicke, Ausblicke wie in weiter entfernten Weltgegenden und das milde warme Herbstlicht in den noch teilweise belaubten Bäumen setzt allem die Krone auf.