Gewitter

endlich hat es geklappt mit den Blitzfotos, alles passte…

ein sicherer Unterstand, Regen, der nicht frontal kam, so dass das Fenster offen bleiben konnte, entsprechende Dunkelheit und Blitze vom Feinsten…

Am nächsten Unwetterabend explodierte die Luft aus dem Nichts, aber statt fein verästelten Blitzen gab es ein stundenlanges Blitzgeflacker… Unheimlich

Vor dem Gewitter

Vorgewitter-Atmosphäre

einmal die nahende Front schon in Sichtweite – hier war es so, dass maximal fünf Fotos möglich waren, dann musste angesichts der Blitze, die plötzlich überall waren, das Feld fluchtartig geräumt werden…

und ein andernmal eine spürbar aufgeladene Luft, Saunaluft, die vor Spannung knisterte, ringsum tolle Wolkengebilde, ein giftig gelbes Licht… Aber aus der Richtung, aus der die Gewitterzellen kamen, drohte scheinbar unserer Gegend nichts…

Bis dann plötzlich aus dem Nichts…

Wieder einmal Herbst…

Schneller als gedacht ist es so weit.

Und der Absturz vom Sommer in den Herbst macht sich doch recht deutlich bemerkbar. Nicht nur temperaturmäßig, sondern auch in Bezug auf die Farbexplosionen am Abendhimmel lässt er nichts zu wünschen übrig.

 

Wetterphänomen

Am 01.11.2018 gab es ein Wetterphänomen (kann man auch hier nachlesen), welches ganz eigenartige Lichtverhältnisse an jenem Abend schuf. Die Sonne, beschien kurz vor dem Versinken hinter dem Horizont die dichte Wolkendecke über uns von unten. Und als dann schließlich noch die Graugänse in langen Ketten unter diesen zerfasernden Wolken ihren Schlafplätzen zuflogen, war der Moment wohl nicht nur eigen- sondern auch einzigartig.

Vom Brocken, Hexen usw. (7)

Das Schaumbad ist angerichtet…

 

 

Vom Brocken, Hexen usw. (6)

Die Freude am Licht…

 

 

Vom Brocken, Hexen usw. (5)

Abends, wenn der Brocken schläft…

 

Vom Brocken, Hexen usw. (4)

und jetzt mal (fast) ohne Worte: Sonnenuntergang auf dem Brocken

 

Vom Brocken, Hexen usw. (3)

Am nächsten Morgen fällt der Sonnenaufgang aus. Dichter Nebel hüllt alles ein, ein stürmischer kalter Wind treibt Wolkenfetzen über den Berg, manchmal reißt es auf und gibt den Blick auf das Schaumbad der tiefen Wolkenschicht frei.

Wie schön das ist…

 

Nach einem guten Frühstück geht es schließlich an den Abstieg auf der Grenzstraße über die Nordseite des Berges.

Recht rasch sind wir aus dem Wolkennebel heraus, weiter unten ist es auch wieder spürbar wärmer.

Ganz viele Leute kommen uns entgegen. Aber solch ein Glück in Bezug auf gute Aussicht werden sie wohl heute kaum haben.

Die wilde Ilse ist nach der langen Dürre nun auch eher ein zahmes Wässerchen geworden, doch manchen Stellen zeigt sie sich trotzdem sehr fotogen. Und der Wunsch, unbedingt im Herbst, wenn sich das Laub verfärbt hat, noch einmal, nur diesen Ilsefällen zuliebe herzukommen, wird recht konkret. Brocken muss dann nicht sein, dieses wunderschöne Tal allein ist schon die Reise wert. Dafür sollte dann auch genug Zeit sein.

Bis Ilsenburg hinab dehnen sich die letzten Kilometer, leider muss wegen des zu erreichenden Zuges auch ein wenig Tempo gemacht werden. Aber der einsetzende Regen lädt ohnehin nicht unbedingt zum Bummeln ein.

Gemütlich war die Runde nicht, anstrengend wars.

Sehr schön wars.

Und Heines „Harzreise“ sollte man gelegentlich auch einmal wieder zur Hand nehmen.

Wir kommen wieder.