Nebelmorgen – oder morgens im Park

Die Kamera liegt vorsorglich im Rucksack, dann geht es wieder mal früh hinaus auf den Arbeitsweg. Es scheinen optimale (Nebel-) Bedingungen zu sein, feucht kühl, die Sonne geht gerade auf.
Doch auf den Wiesen schafft sie es leider nicht, den immer dicker werdenden Nebel zu durchdringen. Also weiter, das wird hier und heute nix.

Im Park am Rande der großen Stadt bieten sich dann schon ganz andere Möglichkeiten. Auch hier hängt der Morgennebel dick und undurchdringlich, doch die altehrwürdig-baumgesäumten Wege bieten nun manch wundersamen und märchenhaften Anblick.

Spätsommer oder Frühherbst…

In der Regionalzeitung war kürzlich die bemerkenswerte Feststellung zu lesen, niemand möge den Herbst. Auch wenn es morgens auf dem Weg zur Arbeit wieder zunehmend dunkler und kühler wird, so vorbehaltlos zustimmen kann ich da nicht – die Vorfreude auf diese Farben ist wieder groß.

Beim Erlkönig

Die Ahnung war berechtigt.
Am Tag zuvor hatte es geregnet, über Nacht waren die dichten Wolken aufgerissen und jetzt am Morgen war es bei leichtem Pastellwolkenhimmel und tief stehender Sonne recht kühl. Beste Bedingungen…
Also ist es angeraten, auf dem Arbeitsweg heute auch die Kamera mit zu schleppen. Es könnte ja…

Als der Radelnde uHu schließlich das Dorf verlässt, und durch die Wiesen fährt, ist er nun angesichts der weißlichen Schleier kaum noch zu bremsen…

Ein älterer Herr kommt vorbei – lächelt freundlich und meint, das wäre ja wie beim Erlkönig. Dem kann der uHu nur zustimmen.

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