Jeder Tropfen eine Welt

Erinnert Ihr Euch noch an den Biologieunterricht?
Erinnert Ihr Euch zufälligerweise noch an dieses Experiment, bei dem wir Schüler Pfützenwasser mit etwas Gras ansetzten und einige Tage stehen ließen, nur um dann mit der Pipette von dieser Brühe einen Tropfen aufzunehmen, diesen auf dem Objektträger unter das Mikroskop zu schieben, um dann völlig erstaunt ein wildes Gewimmel von Pantoffeltierchen, Amöben und anderen Einzellern zu entdecken.
Das war eine völlig neue Welt, deren Anblick mich heute noch fasziniert – eine Welt im Kleinen, hermetisch abgeschlossen vom Außen durch die Oberfläche des Tropfens, winzig klein und doch voller Leben.
Und noch heute steht bei jeder Betrachtung eines Wassertropfens die Frage, was darin wohl so vor sich geht und was man möglicherweise an Leben zerstört, wenn der eigene Finger diesen Tropfen einfach so abwischen und auf dem Boden zerplatzen ließe.
Jeder Tropfen eine Welt – was verbirgt sich hinter dieser oberflächlichen Spiegelung der Außenwelt, was beleuchtet die Sonne, die durch ihn hindurchscheint?

9 Kommentare zu „Jeder Tropfen eine Welt

  1. Hello blogger, I enjoyed reading your post. I subscribed. See you often. Have a happy and bright day.^^*

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  2. Toller Gedanke. Macht nachdenklich.

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    1. Ist schon interessant, dass so ein kleines Tröpfchen vielleicht so eine Art funktionierendes System darstellt.

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  3. In einzelne Tropfen träume ich mich auch gerne hinein…

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  4. Und wissen die in dem Tropfen etwas von uns? Oder ist es ein eigenes Universum? Schönes Bild und interessante Gedanken.

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    1. Spannende Idee 🙂 Was ist, wenn wir vielleicht auch von außen so beobachtet werden und in einer Blase leben?

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