Wären nun aber die anderen zwei Reiseteilnehmer nicht ebenso süchtige Polarlichtgucker, die zudem bereit waren, bei winterlichen Verhältnissen durch Lappland bis hinauf an den Lyngen-Fjord zu fahren, hätten wir es nie erfahren, ob YR tatsächlich Recht behalten sollte.
Kurz gesagt, die Fahrt ist anstrengend, denn das wunderschöne Lappland ist bereits schneebedeckt, die Flüsse und Seen schon halb zugefroren und ansonsten herrscht unter dem dicken Nebel- und Wolkengrau den gesamten Tag ein trübes Dämmerlicht.
Sehen wir bei den norwegischen Grenzern da ein verschmitztes Lächeln, als wir ihnen erzählen, dass wir die Northern Lights sehen wollen?
Und trotzdem landen wir nach eben fast 500 Kilometern abends (unter dicken Wolken) auf dem Brennfjell-Camp südlich vom Lyngenfjord in einer preiswerten Hütte unser Nachtzeug ab und fahren, wie geplant, noch ein Stück weiter bis Nordkjosbotn am Balsfjord.
Polarlichter? Der Camp-Chef verspricht, dass wir ab 20 Uhr mit Sicherheit welche sehen würden.
Bis Nordkjosbotn aber gibt es dicke Wolken und sogar Regentropfen.
Soll diese ganze Aktion wirklich umsonst sein?






Dunkle Landschaften, aber dennoch viel zu erleben. Die über die Straße ziehende Rentierherde werdet ihr auch nie vergessen.
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Das stimmt, für uns Mitteleuropäer war das unvergesslich 🙂
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Toller Spannungsbogen….den du hier ziehst 🏹
Ganz schön große Tiere, denen würde ich auch Platz machen!!
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Freut mich, dass es gelingt, unsere damalige (An-)Spannung ein wenig weiter zu geben. 😉
Die Rentiere waren zahm, hatten aber keinerlei Scheu, ganz spontan mal die Straße zu queren. Für die Finnen alltäglich, für uns jedes Mal ein Ereignis.
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Lovely winter scenes!
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It was already winter in Lapland, while it was still autumn here.
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Na, da bin ich jetzt aber gespannt!
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😉
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