Goldener Henkel

Zunächst hielt ich das für einen Spaß. Aber es gibt ihn wirklich, den „goldenen Henkel“ am Mond. Gemeint ist ein optischer Effekt an der Grenze von Mond-Nacht und -Tag.

Ca. 10 – 11 Tage nach Neumond liegt das Tal der Regenbogenbucht (Sinus Iridum) noch im Schatten, während die bis zu 6000 m hohen Kraterränder, die in „Henkelform“ erscheinen, ringsum schon von der Sonnen angeschienen werden. Mehr oder weniger unabsichtlich gelang am 25.11.2020 diese Aufnahme. Wenn es das Wetter zulässt, freuen wir uns in einem Monat auf ein Wiedersehen.

Perlenkette

Hier noch ein Nachtrag, zu einem schönen Erlebnis Ende Oktober:

Kurz vor der Tagesschau geht der Blick noch einmal aus dem Fenster. Uiiiii – das gibts doch gar nicht. Wie an einer Perlenkette stehen da draußen von links nach rechts gesehen Saturn, Jupiter und Mond am dunklen Abendhimmel. Nichts wie hinaus, das kommt so schnell nicht wieder, das muss man festhalten.

Tagesschau? Verdrängen wir heute mal besser die täglichen Fallzahlen…

Vor Sonnenaufgang

endlich konnte man den inneren Schweinehund mal wieder einmal überwinden und vor Sonnenaufgang hinaus in die Wiesen radeln. Es sollte wohl (schon wieder) Supermond sein, aber vermutlich nun der letzte für die nächsten xx Jahre. Also musste das einfach noch einmal sein. Zudem stand nach der ausgiebigen Makrofotografiererei der letzten Wochen einfach mal wieder der Sinn nach Landschaftsaufnahmen. Ein zusätzlicher Lohn waren dann die wunderbaren Pastellfarben dieses schönen kühlen Maimorgens.

Guter Mond…

Du gehst so stille…
Etwas abseits des Medienspektakels um den „Super-Mond“ ist es wieder einmal schön, einfach nur im Halbdunkel diese wohlvertraute riesige Orange über den Häusern und Bäumen auf- bzw. untergehen zu sehen.

Vollmondabend

zum Abschluss der „Astrowoche“ 😉 möchte ich Euch nur noch einmal mit einigen Mondnacht-Stimmungsfotos ins Wochenende schicken.

Habt ein schönes Wochenende.

Sternennebel

Nun ja, mit etwas Glück (wolkenloser Himmel) und Geduld ist es möglich, quasi schon mit den vorhandenen Hausmitteln (also hier einem 200 mm Objektiv, welches allerdings (wegen nicht vorhandener Nachführung) nur kurze Belichtungszeiten zulässt) und ein wenig Nachbearbeitung, also dem Stacken von zig Einzelaufnahmen (dazu gibt es z.B. Sequator als Freeware), einen Sternennebel abzulichten. Dieser Nebel befindet sich unterhalb der Gürtelsterne des Orions im Schwert, nennt sich M42, Orionnebel und ist sogar als diffuses Sternchen mit bloßem Auge sichtbar.
Leider ist meine Aufnahme ziemlich verrauscht, Spezialisten mit entsprechender technischer Ausstattung mögen mir das bitte verzeihen – (zum Vergleich kann man z.B. hier einmal schauen (Wikipedia)), lässt aber vielleicht ein wenig ahnen, was sich in ca 1300 Lichtjahren Entfernung so abspielt.
Ab und zu fällt manchmal der Satz – in den Sternenhimmel zu schauen, ist wie eine Zeitmaschine – in diesem Fall kann man sich gut und gern einmal vorstellen, dass es in der Zeit, in der das Licht dieses Sternennebels entstand, noch ein wenig anders auf der Welt aussah – schaut mal hier in der Wikipedia nach…
Übrigens befinden sich in unmittelbarer Nähe der Gürtelsterne weitere interessante astronomische Objekte wie der Nordamerika- und der Pferdekopf-Nebel. In Ansätzen ist diese Himmelsregion als diffuser Fleck links oben der Bildmitte neben dem hellen Gürtelstern zu erkennen.