Traumzeit

Das Essen in der Baude war richtig gut, nun ist es fast dunkel, als wir ausgeruht den Berg höher und höher steigen.
Auf die Stirnlampe können wir verzichten, vom mit dünnen Wolken bedeckten Himmel scheint der Mond ausreichend hell, so dass man gut auf dem steinigen Weg nach oben voran kommt.
Der Wind frischt allmählich etwas auf, kälter wird es, noch wenige hundert Meter, Knieholz ringsum, unvermittelt ein freier Blick auf die Lichtermeere im Norden, im polnischen Vorland.
Schwarz ragen sie dann vor uns auf, die Felsen der Mädelsteine, 1400 Meter sind wir jetzt hoch und die Lichter der Zivilisation weit unter uns.
Drüben im fahlen Mondlicht der Gipfel des Maly Sisak, des Kleinen Rads, dahinter die Kuppe der Schneekoppe, eigenartige Wolken darüber.
Sind wir höher als der Mond mit seinem Halokranz?
Fremd, unwirklich, surreal…

12 Kommentare zu „Traumzeit“

  1. uff..ich dachte die Komentare seinen schon wieder geschlossen, wollte doch noch sagen wie schön Deine Wasserfallbilder sind. Auch hier sind die Bilder wieder super klar, ja das sieht schon aus wie ein Halokranz☺👍👍

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