Werra-Weser 2021 (09)

Freitag, 25.06.2021

Draußen scheint wieder die Sonne vom blauen Himmel und nach dem üppig schönen Frühstück radeln wir ohne Gepäck heute nordwärts aus Bremerhaven hinaus. Dabei können wir den riesigen Containerschiffen zuschauen, die in kurzen Abständen den Überseehafen Bremerhaven ansteuern. Die Flut ist gerade im Kommen, schnell ein paar Fotos vom Watt, auf der Rückfahrt ist hier dann Wasser.
Wremen ist ein kleines Dörfchen mit kleinem Fischerhafen, ein kurzes Stück nördlich davon erreichen wir den Punkt, an dem geographisch die Weser in die Nordsee übergeht.
Ringsum endlose Weite, das Meer, die Deiche, das platte Land… Darüber ein endlos blauer Himmel.
Ziel erreicht, es war wieder einmal eine sehr schöne und lange Radreise.
Und im Kopf spuken schon Ideen und Pläne, was man denn so demnächst anstellen könnte.
In Wremen-Hafen kehren wir dann auf Fisch und ein Flens noch ein, ehe wir zurück in die Stadt fahren.
Dabei kommen wir am Containerhafen vorbei, an dem man aus allernächster Nähe dem Be- und Entladen der Schiffsgiganten zuschauen kann. Das beeindruckt uns eine ganze Weile, danach überflutet uns der Überseehafen und seinen von LKWs verstopften Straßen, den überdimensionalen Autotransportschiffen und den Kreuzfahrern mit Eindrücken.
Zum Schluss schauen wir uns noch einmal direkt im Zentrum, angesichts der Glas-Stahl-Beton-Bauten um, ehe es müde ins Hotel zurück geht.
Gegessen wird heute zum Abschluss lecker beim Perser gegenüber.
Etappe Bremerhaven – Wremen – Bremerhaven: 50,16 km

Samstag, 26.06.2021

Die lange Zeit vom Frühstück bis zur Zugabfahrt überbrücken wir heute mit einem sehr interessanten und eindrucksvollen Besuch im Klimahaus. Das sollte glatt obligatorisch für Schulen werden…
In aller Ruhe geht es danach durch die Einkaufsmeile zum Bahnhof und einen Zug eher schon nach Bremen, wo wir uns noch eine Stunde lang in der Bahnhofsgegend umschauen. Ein wenig beunruhigend wirkt das Treiben einiger Zeitgenossen hier schon.
Der IC von Norddeich nach Leipzig ist dann pünktlich, fährt aber, weil man ein Fenster in der 1. Klasse nicht schließen kann, mit 20 min Verspätung ab. Dazu noch die Umleitung über Verden, aber uns drängt ja nun nichts mehr. Wir fahren, die Räder sind gut untergebracht.
Und die Verspätung verkürzt uns dann abends in Leipzig die Wartezeit auf den Umstieg in den Dresdner Zug.
Gegen 23.15 sind wir schließlich wieder zu Hause.
Und es war wieder einmal sehr schön.

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