Stechlin

„Die Fischer, selbstverständlich, kennen ihn am besten. Hier dürfen sie das Netz ziehen und an seiner Oberfläche bleibt alles klar und heiter, aber zehn Schritte weiter will er es nicht haben, aus bloßem Eigensinn, und sein Antlitz runzelt und verdunkelt sich und ein Murren klingt herauf. Dann ist es Zeit, ihn zu meiden und das Ufer aufzusuchen. Ist aber ein Waghals im Boot, der es ertrotzen will, so gibt es ein Unglück, und der Hahn steigt herauf, rot und zornig, der Hahn, der unten auf dem Grunde des Stechlin sitzt, und schlägt den See mit seinen Flügeln, bis er schäumt und wogt, und greift das Boot an und kreischt und kräht, daß es die ganze Menzer Forst durchhallt von Dagow bis Roofen und bis Alt-Globsow hin.“

aus Fontane Wanderungen durch die Mark Brandenburg / Die Grafschaft Ruppin

Stechlin

„Da lag er vor uns, der buchtenreiche See, geheimnisvoll, einem Stummen gleich, den es zu sprechen drängt. Aber die ungelöste Zunge weigert ihm den Dienst, und was er sagen will, bleibt ungesagt.
Und nun setzten wir uns an den Rand eines Vorsprunges und horchten auf die Stille. Die blieb, wie sie war: kein Boot, kein Vogel; auch kein Gewölk. Nur Grün und Blau und Sonne.“

aus Fontane Wanderungen durch die Mark Brandenburg / Die Grafschaft Ruppin

Stechlin

„So ging das Geplauder, als plötzlich, zwischen den Stämmen hin, eine weite Wasserfläche sichtbar wurde, darauf hell und blendend fast die späte Nachmittagssonne flimmerte. »Das ist der Stechlin« hieß es. Und im nächsten Augenblicke sprangen wir ab und schritten auf ihn zu.“

aus Fontane Wanderungen durch die Mark Brandenburg / Die Grafschaft Ruppin

Werra-Weser 2021 (09)

Freitag, 25.06.2021

Draußen scheint wieder die Sonne vom blauen Himmel und nach dem üppig schönen Frühstück radeln wir ohne Gepäck heute nordwärts aus Bremerhaven hinaus. Dabei können wir den riesigen Containerschiffen zuschauen, die in kurzen Abständen den Überseehafen Bremerhaven ansteuern. Die Flut ist gerade im Kommen, schnell ein paar Fotos vom Watt, auf der Rückfahrt ist hier dann Wasser.
Wremen ist ein kleines Dörfchen mit kleinem Fischerhafen, ein kurzes Stück nördlich davon erreichen wir den Punkt, an dem geographisch die Weser in die Nordsee übergeht.
Ringsum endlose Weite, das Meer, die Deiche, das platte Land… Darüber ein endlos blauer Himmel.
Ziel erreicht, es war wieder einmal eine sehr schöne und lange Radreise.
Und im Kopf spuken schon Ideen und Pläne, was man denn so demnächst anstellen könnte.
In Wremen-Hafen kehren wir dann auf Fisch und ein Flens noch ein, ehe wir zurück in die Stadt fahren.
Dabei kommen wir am Containerhafen vorbei, an dem man aus allernächster Nähe dem Be- und Entladen der Schiffsgiganten zuschauen kann. Das beeindruckt uns eine ganze Weile, danach überflutet uns der Überseehafen und seinen von LKWs verstopften Straßen, den überdimensionalen Autotransportschiffen und den Kreuzfahrern mit Eindrücken.
Zum Schluss schauen wir uns noch einmal direkt im Zentrum, angesichts der Glas-Stahl-Beton-Bauten um, ehe es müde ins Hotel zurück geht.
Gegessen wird heute zum Abschluss lecker beim Perser gegenüber.
Etappe Bremerhaven – Wremen – Bremerhaven: 50,16 km

Samstag, 26.06.2021

Die lange Zeit vom Frühstück bis zur Zugabfahrt überbrücken wir heute mit einem sehr interessanten und eindrucksvollen Besuch im Klimahaus. Das sollte glatt obligatorisch für Schulen werden…
In aller Ruhe geht es danach durch die Einkaufsmeile zum Bahnhof und einen Zug eher schon nach Bremen, wo wir uns noch eine Stunde lang in der Bahnhofsgegend umschauen. Ein wenig beunruhigend wirkt das Treiben einiger Zeitgenossen hier schon.
Der IC von Norddeich nach Leipzig ist dann pünktlich, fährt aber, weil man ein Fenster in der 1. Klasse nicht schließen kann, mit 20 min Verspätung ab. Dazu noch die Umleitung über Verden, aber uns drängt ja nun nichts mehr. Wir fahren, die Räder sind gut untergebracht.
Und die Verspätung verkürzt uns dann abends in Leipzig die Wartezeit auf den Umstieg in den Dresdner Zug.
Gegen 23.15 sind wir schließlich wieder zu Hause.
Und es war wieder einmal sehr schön.

Werra-Weser 2021 (08)

Donnerstag, 24.06.2021

Schon der letzte Tourtag. Wieder einmal… Aber noch liegt die „Königsetappe“ vor uns. 80 Kilometer durch flaches Land am Deich stur nach Norden gegen den Wind.
Frühstück ok, das hält nicht ganz dem Vergleich mit den Anderen stand.
Auschecken, Räder holen, Abfahrt. Und auch hier, wie gestern das gute Erlebnis, dass man auf Radwegen entlang der großen Straßen völlig entspannt aus der Stadt hinaus und bei Vegesack wieder an den Fluss kommt. Der ist hier schon ganz schön groß und mächtig, die Hügeleinlagen in der Gegend – geschenkt.
Nach 30 Kilometern fahren wir am U-Boot-Bunker Valentin vorbei, einem überdimensionalen Monstrum aus Beton. Die U-Boote, die hier gebaut werden sollten, sollten dann gleich über die Weser ins Meer einlaufen. Es kam nie so weit. Der Bunker steht dagegen immer noch.
Weiter am Deich, Baustelle, die durchqueren wir, mit dem Rad kommt man (fast) überall durch. Nordwärts, gegen den Wind. Trübe ist es, kühl ist es… Weit und breit keine Pausenstation in Sicht. Also fahrn, fahrn, fahrn…
Endlich – das Dörfchen Wersabe – und ein Schild – Hofcafé An’n Diek…
Klein unscheinbar ein Lädchen mit Garten, man solle klingeln. Also klingeln und eine sehr freundliche ältere Dame kommt sofort und öffnet. Was wir wollen – Kaffee? Klar doch, Kuchen, Torte, das, was wir im Kühlschrank sehen, macht die Entscheidung schwierig. Wir begnügen uns mit drei Stück Torte. Und Kaffee, warum zwei Tassen, wenn man eine ganze Kanne bekommt?
Die später Kommenden sind ebenso begeistert. Das ist doch mal wieder ein wunderbares Ferienerlebnis. Da bleibt man sehr gern hängen. Warum noch weiter fahren. Hier ist es auch schön…
Aber es nützt nichts, es muss weiter gehen.
Der Fluss wird breit, riesig, die vorbei fahrenden Schiffe immer größer, dann der Wesertunnel, danach ein Imbiss am Strom, wo es lecker Fischbrötchen gibt.
Und dann irgendwann die Einfahrt nach Bremerhaven. Die Skyline beeindruckend, das sieht nach etwas aus, drüben die Kranbrücken des Überseehafens.
Nur der Radweg ist plötzlich zu Ende, nun heißt es, vorsichtiges Fahren inmitten der zahlreichen Autos. Durch die Stadt, nach Bremerhaven Lehe, wird es nun einigermaßen anders, kulturell und ethnisch bunt, die Häuser ein Gemisch aus bröckelnden und gut restaurierten Fassaden, das Hotel dann am nördlichen Rand in einer ruhigeren Wohngegend.
„Columbus“ – benannt nicht nach Christoph, sondern nach dem Superdampfer Columbus, der 1924 vom Stapel lief. Das Schiff verkehrte auf der Nordamerika-Route. 1939, nach Ausbruch des 2. Weltkrieges sollte auf der letzten Nordamerika-Rückfahrt verhindert werden, dass es den Engländern in die Hände fiel und wurde deswegen im Atlantik versenkt. Ein amerikanisches Schiff nahm die Schiffbrüchigen auf, der Obersteward blieb bis nach dem Krieg in Tokio und gründete, zurück in Deutschland, 1950 das Hotel.
Viele Stücke, Gemälde, Fotos erinnern an die Seefahrt und verleihen dem Ganzen einen angenehmen, gediegenen Eindruck.
Abendessen gibt es heute beim Italiener ein wenig die Straße abwärts, den massiven Polizeieinsatz beim Penny gegenüber können wir gratis miterleben.

Werra-Weser 2021 (07)

Mittwoch, 23.06.2021

Am Morgen die Idee, wir stornieren die Fahrkarte, das können wir ja und suchen uns eine Alternative. Und das klappt, wir büßen zwar das Geld für Sitzplätze und Fahrräder ein und zahlen 10,- Euro Gebühren und müssen, weil Fahrradplätze ausverkauft, mit einem wesentlich späteren Zug fahren, aber Hauptsache, wir kommen so bis Leipzig zurück.
Das Frühstück wieder sehr gut, danach Abfahrt nach Norden.
Zunächst fahren wir durch niedersächsische Bilderbuchdörfchen, Störche sehen wir, dazu scheint die Sonne – das macht Spaß.
Für den Bogen über Verden haben wir leider als „Bio“-Radler auch nicht Recht Zeit, das kürzen wir auf winzigen Sträßchen südlich der Weser ab, den Abstecher über Thedinghausen (ein kleines Schloß, kein Biergarten, kein Bäcker) hätten wir uns (eigentlich) auch schenken können. Zudem trübt es sich allmählich ein, auf den Radwegen entlang stark befahrener Straßen wirkt das langsam ziemlich trist und auch entlang des Weser-Deichs ist die Landschaft nun recht öde.
Aber – und das ist ein ganz großes Plus der Route, man schlängelt sich nun auf dem Flussdeich völlig unbeeinträchtigt vom Autoverkehr bis mitten hinein nach Bremen. Drüben das Weser-Stadion, da hinten schon die Türme des Doms…
Schnell sind wir mitten drin und stehen unverhofft vor unserem Hotel direkt in der Altstadt.
Einchecken, nun gut, das ist genauso ein Riesenkasten wie der in Regensburg im letzten Jahr, aber die Lage ist optimal. Die Fahrräder müssen wir im Parkhaus am Dom, 5 min zu Fuß entfernt, unterbringen. Welch cleveres Konzept, für 1,- Euro für 24 Std. kann man den treuen Drahtesel in einer Sicherheitsbox nächtigen lassen.
Nach dem Duschen sehen wir uns dann am Markt, Dom und Böttchergasse ein wenig um.
Kurzer Rundgang durch die Schnoor, dann kehren wir auf ein gutes Abendessen in der Kneipenmeile an der Schlachte ein. Im TV läuft parallel die Übertragung des Spiels D gegen Ungarn, die Ersten, die wir schreien hören, sind die Ungarn, die sich vor Freude kaum fassen können. Die regelmäßig präsente Polizei verhindert zum Glück aufregendere und handfestere Situationen zwischen den Fans.
Wieder ein schöner Abend, den wir dann zum Schluss noch mit einer Fotorunde zur Blauen Stunde beschließen.
Etappe Bücken – Bremen: 66,24 km

Werra-Weser 2021 (06)

Dienstag, 22.06.2021

Trocken, aber kühl ist es heute Morgen.
Das Frühstück lässt wieder nichts zu wünschen übrig, zusammen mit einer anderen Radlergruppe, von denen Dadie liebe Reisegefährtin vermutet, es seien Rennradfahrer, essen wir vorn im „Laden“ an der Straße. Dazu gibt es einen ausgiebigen, sehr schönen Schwatz mit der Chefin und schließlich ein beiderseitiges herzliches „Alles Gute“ mit auf den (Lebens-) Weg.
Die Herrengruppe bricht gerade auf ihren (Strom-) Rädern auf – ne, doch keine Rennradler, sie wollen bis Verden heute, wir nicht ganz so weit.
Da sie ausschließlich nach den Schildern fahren, haben sie sich gestern schon ab und zu verfahren und wir dank Navi gelegentlich eine ausgedehnte Schleife über Feldwege abkürzen, treffen wir uns auf der Fahrt immer mal wieder, will heißen, sie überholen uns sozusagen zwei- oder dreimal…
Hase und Igel.
Die Strecke nach Track ist aber auch nicht so toll, da es dort teilweise auf Straßen entlang geht. So improvisieren wir ebenfalls und fahren Radweg oder mit Radreiseführer auch mal ne Alternativroute. Auf die Art und Weise kommen wir also auch nach Nienburg, machen dort Mittagspause beim Bäcker und nehmen dann eine Variante über Drakenburg an einem Schleusenkanal entlang, wo wir eine ganze Zeit lang das Schleusen von Frachtschiffen bestaunen. Ist schon bemerkenswert, was der Mensch alles so technisch zustande bringt.
Bücken ist letztendlich heute recht zügig erreicht.
Alles in allem ein guter Radeltag .
Allerdings taucht nun plötzlich ein Problem auf, mit dem wir gar nicht gerechnet haben. Der Zug, mit dem wir am 26.06. von Bremerhaven zurück fahren wollen, fällt aus. Es fallen vom 25.6. bis 2.7. alle Regionalzüge von Bremerhaven nach Hannover aus, es gibt Schienenersatzverkehr mit Bussen, man hat Bomben an der Strecke bei Bremen gefunden, der ganze Bahndamm muss abgetragen werden. Nur die Fernzüge, die ICs werden umgeleitet und fahren. Was nun???
Das sorgt für innerliche Unruhe.

Werra-Weser 2021 (05)

Montag, 21.06.2021

Es hat viel und lange in der Nacht geregnet. Und auch am Tag bleibt es unterkühlt und bis auf wenige Sonnenlichter recht windig und feucht.
Von Hameln aus rollen wir nach einem ausgezeichneten Frühstück, welches den Eindruck des Zimmers neutralisiert, in Richtung Nordwesten weiter. Eine Jacke ist heute durchaus angebracht. Die Wolken ziehen tief, es herrscht ein merkwürdiges Licht, ab und zu tröpfelt es.
Wieder treffen wir auf die E-Biker- Truppe, man kennt sich mittlerweile 🙂
In Rinteln gibt es eine kurze Rast, das Ende der Fachwerkregion scheint erreicht zu sein und auch das Wetter lädt nicht zu längeren Aufenthalten ein.
Porta Westfalica, wir kürzen nun den Bogen über Vlotho und Bad Oechsen ab, das würde sonst zu weit und erreichen kurz vor dem Weserdurchbruch durch den letzten Gebirgsriegel den Fluss wieder.
Im trüben Dämmerlicht erscheint uns das Kaiser-Wilhelm-Denkmal oben auf dem Berg, dem letzten…
Der letzte Berg, ab sofort ist, man kann es kaum glauben, das Land tellerflach, kein Höhenzug, kein Hügel ist mehr zu erspähen. Und die Berge verschwinden hinter uns im Dunst der Regenwolken.
Minden – das ist etwas größer, wir fahren ins Zentrum, lassen uns 15 Uhr, ja es ist tatsächlich schon Nachmittag beim Bäcker zu Kaffee, Brötchen und Kuchen nieder – und sitzen den heftigen Regenschauer erfolgreich unterm Schirm aus.
Lt. Regenradar kommt da aber noch etwas, bis Petershagen sind es nur noch 15 Kilometer, das schaffen wir vielleicht.
So bleibt nicht viel Zeit, um das Wasserstraßenkreuz, die mächtigen Trogbrücken des Mittellandkanals, der hier die Weser überquert, zu bestaunen.
Und der nächste Regen erwischt uns dann doch schon 5 Kilometer vor Petershagen.
Na ja, passiert. Das gehört dazu und wenn es morgen wieder besser wird, ist doch alles gut.
So warten wir ein wenig unter einem Baum ehe wir uns danach zur Radpension aufmachen.
Das Zimmer ist toll, Duschen und ab gleich rüber zum „Fischer“, wo es im Dorfgasthof prima Backfisch, Bratkartoffeln und ein, zwei, drei Bierchen gibt.
Der Abend wird dann nicht mehr lang, der Rundgang zur Weser verkürzt sich wegen Nieselregens, es reicht heute…
Etappe Hameln – Petershagen: 70,76 km

Werra-Weser 2021 (04)

Sonntag, 20.06.2021

Am sehr frühen Morgen gewittert und regnet es gewaltig. Danach aber zeigt sich schon wieder blauer Himmel, nur ist es nicht mehr so heiß wie an den Vortagen.
Das Frühstück ist heute üppig und sehr gut. Die Chefin kam uns gestern mit einem entsprechenden Ankreuzzettel, Das weckte sofort die Erinnerung an Amsterdam, als zu meinem Leidwesen ein Kreuzchen zu wenig ein Brötchen oder eine Scheibe Wurst zu wenig bedeutete. Nur nicht diesen Fehler wiederholen, aber sie beruhigt mich – Kreuz heißt hier und heute – ob oder ob nicht – an der Menge solle es nicht scheitern.
Weiter geht es schließlich an der Weser, vorbei an Höxter, dann folgt Holzminden, und danach einige ausgedehnte Flusschleifen um Höhenzüge herum.
Die Gegend… Es fachwerkelt fleißig weiter, das ist einfach schön.
Polle, Burg, Dorf, Aschenputtel…
Nächste Rast im Freisitz am Fluss bei Reileifzen.
Es rollt heute wirklich entspannt, die Hitze ist vorbei, der Wind weht aus der richtigen Richtung, alles ist gut.
Am Fluss nun felsige Abhänge, man könnte glatt denken, gleich in Bad Schandau zu sein…
Und dann ist schon Bodenwerder erreicht – Münchhausen grüßt schon am Orsteingang und ist auch im Ort kaum zu übersehen. Pause im italienischen Café am Fluss. Schön – das ist Urlaub.
Hajen – die Geschichte der Treidler von Hajen – die Treidler kehrten vor vielen Jahren regelmäßig in Hajen ein. Dabei stahlen sie einmal einen Hasenbraten aus dem Ofen und aßen ihn. Der Wirt bemerkte das und servierte ihnen zur Rache beim nächsten Mal einen Katzenbraten und klärte sie danach auf, so dass sie sich übergeben mussten.
Seitdem machten die Hüossen, die Treidler, einen Bogen um Hajen und zogen laut miauend daran vorbei, so dass die Bauern sie mit Mistgabeln verjagten.
Drüben auf dem anderen Flussufer drohen riesig die Anlagen des AKW Grohnde.
Im Dürresommer 2019 stand das AKW kurz vor der Abschaltung, weil das Kühlwasser, welches der Weser entnommen wird, zu warm geworden war.
Und nun ist es bis Hameln auch nicht mehr weit. Unser Hotel, mitten in der Altstadt ist bald gefunden. Leider riecht das Zimmer nach kaltem Rauch, öffnet man das Fenster, stinkt es aber nach der Abluft des benachbarten Restaurants. Nicht so schön…
Duschen und ab in die Stadt.
Essen gibt es am Fluss, der sympathische Betreiber der deutsch-böhmischen Küche, öffnet glücklicherweise gerade. Und beim Lendenbraten und Budweiser lässt es sich gut aushalten. Danach spazieren und fotografieren wir noch in der Altstadt, ehe es Schlafen geht.
Etappe Boffzen – Hameln: 73,06 km