Gewitterzelle


Die zieht vorbei, da bin ich mir nach den Radarbildern ziemlich sicher. Also kann ich unbesorgt auf die Wiesen am Flüsschen fahren und versuchen, solch eine massive Gewitterzelle mal aus einer größeren Entfernung in der Totalen aufzunehmen.
Die sieht schon sehr beeindruckend aus, aus dem Raum Bitterfeld wird dann etwas später auch unwetterartiger Starkregen, zum Glück aber kein Hagel und Schlimmeres gemeldet.
Auch eine Böenwalze bildet sich aus, die wird sichtlich aus der Gewitterzelle herausgeschleudert und bewegt sich recht rasch. Die bewegt sich – recht rasch, direkt auf mich zu.
Uiuiui, das war nicht beabsichtigt, jetzt die Flucht ergreifen zu müssen. Aber gut so, die Eile ist wirklich angebracht, schnell zurück in Sicherheit.
Dann werden wir überrollt, die stürmischen Ausläufer dieses Gewitters, was da in 20 – 30 km Entfernung an uns vorüberzieht, treffen uns trotzdem sehr heftig. Der Regen hält sich dagegen in maßvollen Grenzen. Und – wieder einmal haben wir großes Glück, auch dieses Mal bleibt der Garten vom Hagelschlag verschont.

20 Kommentare zu „Gewitterzelle

  1. die sieht krass aus !

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    1. Solche Ungetüme gibt es gefühlt immer häufiger. Leider auch die dadurch verursachten Schäden.

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  2. Michael Sammut 22. Juli 2024 — 17:07

    Spectacular.

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  3. Das sieht schon höchst gruselig aus. – Großartige Gewitterfotos, danke für’s Zeigen!

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  4. Das letzte Bild ist ja der absolute Wahnsinn!!!
    Gruß Roland

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    1. Danke Dir Roland 🙂 Dieses eigenartige Blau wirkte richtig unheimlich, als uns die Böenfront überrollte.
      LG Lutz

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  5. Eindrucksvolle Fotos! Früher wurden bei Gewitter schwarze Kerzen angezündet, damit Haus und Garten vom Blitz verschont blieben. Aberglaube kann auch beruhigend wirken. Hier, am Niederrhein, blieben wir von Unwettern verschont. LG Gisela

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    1. Danke Gisela. Da hattet Ihr Glück, meist trifft es Euch doch immer noch schneller und härter als die östlicheren Regionen.
      LG Lutz

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  6. Sieht toll aus. Deinem Kommentar an Lynette stimme ich auch sachlich zu. Es gewittert auch bei uns häufiger über das ganze Jahr verteilt und die begleitenden Windstärken und Regenmengen haben zugenommen – alles, was als Folgen des Klimawandels vorhergesagt wurde.

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    1. Bin ganz Deiner Meinung. Diese extremen Wettererscheinungen nehmen zu. „Normale“ Regentage sind seltener geworden, die Wassermenge stimmt in diesem Jahr weitestgehend, aber diese ergießt sich meist schwallweise, was leider zu Überschwemmungen führt, weil die Böden diese Masse in der Kürze der Zeit nicht aufnehmen können. Und noch ist das ganze komplexe System zum großen Teil nur theoretisch erklärt, Niemand kann vorausberechnen, wann welche Kipppunkte eintreten und was diese wiederum auslösen.

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      1. Das Schwallartige kann ich gerade in diesen Minuten wieder bestätigen. Der früher gewohnte „Landregen“ kommt nun als geballte Ladung daher.

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        1. Mittlerweile freue ich mich angesichts des pulvertrockenen Bodens auch über solche Wasserschwälle.

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        2. Bei uns „pulvert“ dieses Jahr kaum etwas. Seit Jahren ist dies der erste Sommer ohne mit Kanne oder Gartenschlauch in der Hand selbst trockenheitsverträgliche Gewächse am Leben zu halten. Für mich und in unserer Ecke ist der Wechsel zwischen den Wetterlagen im Hinblick auf Natur und Garten gerade ziemlich positiv. Die Insektenfresser werden satt, die Schmetterlingsraupen vertrocknen nicht, das ist ein beinahe nicht mehr gekannter Luxus.

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        3. Wir schauen meist den vorbeiziehenden Regenwolken nur zu, obwohl es trotz allem schubweise auch ordentlich Wasser gegeben hat.

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  7. Schön, dass dein Garten entkommen ist! Sehr beeindruckende Fotos jedoch.

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    1. Danke Lynette. Ich finde Gewitter immer sehr faszinierend. Ich habe aber das Gefühl, dass diese auch bei uns in den letzten Jahren immer heftiger werden und immer mehr Schäden verursachen.

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      1. Tut mir leid, das zu hören. Ich denke, der Klimawandel betrifft uns sehr. Wir hatten starke Hitze (heute waren es 41) und riesige Waldbrände. Schrecklich.

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        1. Der Wandel lässt sich leider wohl nun kaum noch abstreiten. Die Waldbrände in Euren Regionen und das teils schon so frühzeitig im Jahr sind auch ein Indiz dafür. Es ist schlimm, diese Bilder anzuschauen.

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Kommentare sind geschlossen.

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