Prolog
Eher zufällig, wie schon so oft in den letzten Wochen und Monaten geht der Blick am Abend des 18.01.2026 auf der Webseite Polarlichtverhersage für Deutschland (von Andreas Möller) zur Tabelle der letzten 8 Flares, Sonneneruptionen.
Und siehe da, just eben, kurz nach 18 Uhr hat sich da ein Flare der Stärke X1.9 zugetragen.
Ein X1.9, das ist schon recht stark, zumal kurz darauf plötzlich die Warnung auf der Seite veröffentlicht wird, dass dieser Massenauswurf erdwärts gerichtet ist und uns dieser in 24 bis 48 Stunden erreichen wird, also auch mit Polarlichtern bis in unsere Breiten gerechnet werden kann.
Einen Treffer eines X1 gab es auch schon im November 2025 und dieser sorgte letztendlich in der Nacht für gut sichtbare Polarlichter.
Alles in allem stehen die Chancen also recht gut, dass wir wieder einmal Augenzeugen eines derartigen Ereignisses werden können.
Schon an diesem Abend geht man also mit einer gewissen Anspannung schlafen. Wie löst man die Sache in der Arbeitswoche nun logistisch, falls man wieder einmal mitten in der Nacht auf der Wiese auf die Polarlichter wartet.
Aber da gibt es schließlich die Möglichkeit des HomeOffice. Damit ist gewährleistet, dass man gegebenenfalls nach einer unruhigen Nacht wenigstens etwas nachschlafen könnte und trotzdem am nächsten Tag arbeiten kann.
Die Prognosen im Polarlichtforum werden etwas detaillierter, interessant und eindrucksvoll sind vor allem die NASA-Videos der Eruption.
Und auch die Computermodelle berechnen immer konkreter ein Eintreffen des Sonnensturmes im Magnetfeld der Erde am frühen Morgen des 20.01.2026, ca. 6 Uhr. Da wäre es zum Glück noch dunkel. Hoffentlich bleibt es wenigstens dabei. Ein späterer Impact wäre dann wegen des Tageslichts leider nicht mehr so toll.

