Gespensterwald (2)

Am nächsten sehr frühen und noch dunklen eisig kalten Oktobermorgen ist der Radelnde Uhu bereits wieder vor Ort. Irgendwie muss dieses Mystische, Gespenstische doch einzufangen sein.
Aber er macht die Erfahrung, dass dieses Besondere in diesem Wald nicht in der Finsternis liegt, sondern erst allmählich in der Blauen Stunde und Morgendämmerung zu Tage tritt. Beinahe grafisch zeichnen sich die grauen Buchensäulen, die mit ihren Baumwipfeln eine domartige Atmosphäre erzeugen vor dem dunklen Waldhintergrund ab. Verwirrend führen die Pfade zwischen hindurch, verlieren sich, werden wieder sichtbar…
Und diese Stimmung bleibt hängen, setzt sich im Kopf, in der Erinnerung fest. Das scheint es zu sein, dieses unwirkliche Wirkliche im Gespensterwald, was Legenden und Sagen entstehen lässt.

17 Antworten auf “Gespensterwald (2)”

    1. Überwindung kostet das schon -gerade beim Aufstehen und dann auf dem Rad im Dunklen losrollen… Aber bisher habe ihc es nie bereut, so zeitig oder spät auf der Pirsch gewesen zu sein. Selbst wenn es keine Fotos gab – das Erlebnis ist es immer wert.

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