Mondfinsternis 07.09.2025

Ach ja, die Mondfinsternis war ja auch noch… Schon wieder, aber – die letzte ist ja doch schon ein paar Jahre her. Und zugegeben, die Aufregung vor dem Spektakel war bei unsereinem auch dieses Mal wieder recht groß. DerFotorucksack ist gepackt, Stativ am Fahrrad befestigt, zwei Falthocker auf dem Gepäckträger des anderen Rades verstaut, kurz vor halb acht kann es losgehen.

Ein günstiger Standort, wo über ein weites Feld zwischen zwei Wäldchen ein guter Durchblick zur Kirche des Nachbarortes möglich sein sollte, ist auf der App PhotoPills ausgemacht, das ist gleich in der Nähe. Der Standort ist tatsächlich ganz gut, nur die Baumreihe dazwischen, die den Blick zum Ort verhindert, war nicht auf dem Plan. Aber egal…

Dort angekommen, stehen schon ein paar Leute mit Fernglas und Fotoapparaten und warten ebenfalls.

Nur wenige Wolken sind am Himmel, die Sonne ist gerade untergegangen, noch ist es recht hell, im Osten die Farben des Erdschattens auf dem Dunst, im Westen die intensive Farbdramaturgie des Sonnenuntergangs, das ist schon an sich ein schönes Erlebnis.

Nur in Richtung Südost, da wo der Mond vor etlichen Minuten aufgegangen sein soll, passiert nix. Nix zu sehen, außer blauer Stunde und Dunst…. Doch das war auch 2018 schon so, dass der verdunkelte Mond in der frühen Dämmerung nur mit viel Glück und Mühe zu erspähen war.

Und so ist es auch heute, ganz verschwommen und schüchtern zeigt sich eine kaum sichtbare rötlich-bräunliche Murmel über der Baumreihe, die steht schon ganz schön hoch. Wie schnell das geht.

Aber es wird rasch dunkler, dunkel, Sterne leuchten und nun wird auch der kupferfarbene Mond immer besser erkenn- und fotografierbar.

Der uHu ist euphorisch, Kupfermond und Sterne, wie schön ist das wieder, er wundert sich allerdings auch lange, weshalb es mit dem 600er an der 6D Probleme beim Fernauslösen gibt. Was ist denn da ausgerechnet jetzt schon wieder los?! Immer wieder stellt das Tele auf unscharf, dabei ist doch der manuelle Fokus eingestellt. Grrrrmbl. Mehr Schalter gibt es doch an dem Teil nicht. Doch – der uHu hat hartnäckig den Schalter direkt daneben ignoriert, das ist am 600er etwas anders als am kleinen Tele. Na Klasse… Aber jetzt!

Schon ist es fast zu spät, das Ende der totalen Finsternis ist bereits vorbei, die kleine helle Sichel wird rasch immer größer.

Und der Wind hier am dunklen Feldrand wird immer kälter. Also packen wir und fahren zurück. Die Aufnahmen vom Ende der Finsternis kann man dann auch noch von der Terrasse aus machen, schließlich steht der Mond jetzt hoch genug.

Gesagt, getan…

Gegen 22 Uhr wird dann die Aktion MoFi-Fotografieren beendet.

Schön war es wieder einmal.

11 Kommentare zu „Mondfinsternis 07.09.2025

  1. Nice Moon shots. I am assuming the other one is a sunset! Have a good day!

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    1. Thank you, you’re right, that’s the sunset, which had particularly strong colors that day.

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  2. Sehr schöne Photos! Die farbigen vor allem.

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  3. Die Bilder 5 und 6 sind für mich ganz toll anzusehen.

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    1. Das war dann der Moment, als schon wieder der erste Lichtstrahl aufblitzte. Das Ende der Finsternis ist immer wieder toll.

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  4. Really amazing.

    Gwen.

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    1. It’s always a wonderful experience. 🙂
      Best regards Lutz

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  5. What a thrill. Fantastic images, Lutz. I managed some keepers a few years ago for a super moon eclipse. Exciting!

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    1. Thank you, Jane. You have to wait a long time at first for the moon to emerge from the haze, but when it gradually reveals itself in that strange color as darkness falls, it’s always a joy to see.

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