Sterne über der Großstadt

Eine Bildidee
Sterne über der Großstadt – gibt es das?
Na klar gibt es die, keine Frage – aber gemeint ist in diesem Fall, ob es gelingt, diese über einer Großstadt auch sichtbar zu machen.
Die Bedingungen sind wieder ideal, (noch) fast wolkenloser Himmel, zeitiger Sonnenuntergang, trockene Straßen, so dass der Radelnde Uhu auch ohne Risiko auf dem Rad die Anfahrt zum geplanten Standort machen kann.
In der Dämmerung ist er dann am Berg. D.h. der Kohlenberg, eine lediglich 179 m hohe Granitporphyr-Erhebung südlich des Städtchens Brandis im Leipziger Umland. Am Berg selbst gibt es zwei ehemalige Steinbrüche, der trockene Ostbruch, in dem sich seit Jahren der Klettergarten des DAV Leipzig befindet und der Westbruch, der mit Wasser gefüllt, ein bekanntes Taucherrevier ist.
Das Rad ist sicher angeschlossen, nun geht es in wenigen Minuten auf steinigem Weg hinauf auf den Gipfel. Es sind noch Leute unterwegs und einige von ihnen genießen ebenfalls gerade noch den Blick über den Westbruch hinüber zur Skyline von Leipzig unter einem herbstlich intensiven Abendhimmel.
Stativ und Kamera sind schnell aufgebaut. Nun heißt es warten – und Schauen, Genießen der Szenerie, die immer dunkler wird. Viele viele Lichter sind ringsum zu sehen, Leipzig, die Randgemeinden, die Gewerbegebiete, die Autostraßen… Das hat auch einen großen Reiz.
Hier oben wird es indessen langsam stockfinster und still. Nur ein paar Gänse schnattern sich irgendwo im Wald noch in den Schlaf.
Über Leipzig im Westen sind lange die Lichter der untergegangenen Sonne zu sehen, eine Wolkenbank schiebt sich allmählich heran, diese fängt das Licht der Stadt ab, so dass der Himmel darüber etwas dunkler wirkt. Der Mond ist auch noch nicht augegangen – perfekt.
Und tatsächlich, ganz langsam flimmern sie auf – Sterne über der Großstadt.
Es gibt sie doch…
Zeit für Fotos

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